Ich würd ja lieber mal was Richtiges tun
Bild: Diana Hagenberg

5 Tipps zum Gründen | Listomania

▷ Letzte Änderung: 2016-10-05
By Diana Hagenberg [FluxFM] |

Ihr habt eine Bombenidee und wollt ein StartUp gründen? Du bist deinen Job leid und willst dich selbstständig machen? Dann haben wir hier ein paar Tipps für euch. Wenn ihr dieses Wissen vertiefen wollt, solltet ihr am 7. & 8. Oktober nicht vorm Laptop verstauben, sondern bei den Deutschen Gründer- und Unternehmertagen 2016 vorbeischauen (für die wir übrigens Tickets verlosen). Dort wird euch auch geholfen, wenn ihr bereits Gründer seid und Support oder Input sucht.
 

Ihr wollt die Listomania lieber nachhören als nachlesen? Aber gerne doch!

LISTOMANIA FÜR GRÜNDER

Punkt 5: Unique sein

Eine spitzenmäßig-einzigartige Idee für eure Firma muss schon her, und im Idealfall gibt es auch nicht unzählige Kopien eures Unternehmens. Stichwort: USP, eure Unique Selling Proposition – oder auch: das Alleinstellungsmerkmal. Heißt: Wenn es in eurem Kiez schon sechs Eisdielen gibt, ist die siebte Icecream-Bio-Manufaktur wahrscheinlich nicht ganz so unique. Vielleicht fehlt aber ein – puh, ja – Brautmodengeschäft, obwohl die Heiratsquote in eurem Viertel bei über 70% liegt. Auf jeden Fall solltet ihr euch über die potenzielle Konkurrenz und den Bedarf schlau machen. Also mit offenen Augen durch die Straßen spazieren; und: googeln.

Punkt 4: Stärken & Schwächen kennen

Spitzt schon mal die Bleistifte – denn: Ohne Businessplan geht gar nix. Ein gutes Konzept ist die Grundlage eures Erfolgs. Also schön alles aufschreiben, ordentlich sortiert, damit ihr am Ende nicht vor lauter ToDos und Terminen den Überblick verliert. SWOT-Analyse (Analysis of strengths, weakness, opportunities and threats) – ihr wisst schon – Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken mal ein bisschen genauer beleuchten, eine hypermoderne Marketingstrategie entwickeln und realistische Ziele definieren. Orientierung ist alles. Nix verstanden? Egal, ganz egal, am Businessplan führt KEIN Weg vorbei! Isso.

Punkt 3: Passendes Team zusammenstellen

Und dann wäre da natürlich auch noch der richtige Cast, die richtige Besetzung – euer Team zum Glück. Wahrscheinlich kommt ihr bis zur ersten Million nicht ganz ohne personelle Unterstützung aus. Und da ist wichtig: Ihr müsst euch riechen können. Nicht nur ein bisschen, sondern RICHTIG. Ihr teilt euch nämlich im schlechtesten Fall in den ersten drei bis vier Jahren eine Isomatte auf 13 Quadratmetern und werdet zusammen schuften, fluchen und … schwitzen.

Punkt 2: Finanzen regeln

Damit eure Karriere so richtig durch die Decke gehen kann, braucht ihr natürlich auch Kohle. Eine Idee: Mutti fragen nach einem Taschengeldvorschuss. Oder doch die reiche Tante aus Bottrop, die ihr noch nie gesehen habt? Egal, Oma solltet ihr für eure Business-Idee natürlich nicht verkaufen, dann schon lieber ein Lottogewinn. Zu unwahrscheinlich? Dann bleibt nur noch ein Banküberfall? Nein – ihr könnt die Bank natürlich auch erstmal fragen: Kredite, Förderprogramme, Nachwuchswettbewerbe – da gibt’s so einige Möglichkeiten. Einfach mal die Experten ranlassen und dann die Kröten einsammeln.

Punkt 1: Networking

Letztens habt ihr den kennengelernt, dessen Schwiegermutter im Sommer das Ferienhaus neben dem Bruder von Apple-CEO Tim Cook in den Hamptons gemietet hat? HA! Perfekt. Networking ist alles. Also fleißig Kontakte sammeln, Online-Präsenz polieren und das Lächeln nicht vergessen. Denn auch die beste Idee ist so gut wie nichts wert, wenn ihr sie nicht verkaufen könnt – oder noch schlimmer: wenn keiner davon erfährt…
 


Vom 03. bis zum 07. Oktober gibt’s im Programm ein FluxFM Neustart–Spezial zum Thema Gründen & StartUps. Alle Beiträge und Interviews könnt ihr hier dann tagesaktuell nachhören.

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