Alexandra Savior am 28. April 2017 im Quasimodo | Konzerte

▷ Letzte Änderung: 2017-02-28
By Sophie [FluxFM] |

Alexandra Savior
28. April 2017, Einlass: 20:00 / Beginn: 22:00
Info, Links, Tickets: Trinity Music

Alexandra Savior beschreibt sich und ihre Musik als „feministisches Angst-Horrorfilm-Gefühl“, die Musik dazu gemahnt an vergangene Legenden wie Billie Holiday, Nina Simone oder Velvet Undergrounds Nico, alles verdichtet zu einem postmodernen Pop-Gefühl.

Stets auf sich gestellt, hat die 21-jährige Sängerin und Songwriterin aus Portland/Oregon ihren eigenen Stil entwickelt. Im Rahmen eines längeren England-Aufenthaltes lernte sie Alex Turner kennen, Frontmann der Arctic Monkeys und der Last Shadow Puppets, woraus ein luzider kreativer Austausch entstand. So waren es Turner sowie der Last Shadow Puppets-Produzent James Ford, die Alexandra Savior bei der Produktion ihres Debütalbums „Belladonna Of Sadness“ halfen, das in Deutschland am 7. April erscheint. Drei Wochen später, am 28. April, gastiert die geheimnisvolle junge Frau für eine exklusive Deutschland-Show in Berlin.

Dass sich die am 14. Juni 1995 in Portland geborene Alexandra Savior McDermott schon früh intensiv der Musik zuwandte, folgte einem fast logischen Prinzip: Sie galt in der Schule als Außenseiterin, kleidete und verhielt sich anders als Mädchen ihres Alters; sie bezeichnete sich in der Rückschau einmal „ein klassischer Nerd, der nur Platten sammelt, zu Hause sitzt und diese studiert“. Neben aktuellen Veröffentlichungen wie jenen von Amy Winehouse, Adele oder den White Stripes befanden sich darunter auch die großen Legenden des weiblichen Vocal-Jazz wie Etta James, Billie Holiday und Nina Simone. Diese Musik prägt sie bis heute – auch wenn es Alexandra Savior geradezu spielerisch gelingt, diese Werte in die Jetztzeit zu transportieren.

Im Alter von 14 begann sie, die Musik als ernsthafte Lebensperspektive zu begreifen, und begann mit dem Schreiben eigener Songs, die stark aus dem Raster dessen fielen, was Mädchen ihres Alters sonst so hören und mögen. Ihre Einzelgänger-Rolle an der Schule manifestierte sich durch diese Interessen weiter, sodass sie sich gezwungen sah, mehrfach die High School zu wechseln, um Mobbing zu entgehen. Letztlich waren diese Erfahrungen aber hilfreich in Bezug auf die Schärfung ihres Profils als Sängerin und Songwriterin.

Nach der High School verbrachte sie einige Zeit in London, unter anderem mit dem Ziel, Alex Turner kennenzulernen, dessen Band The Last Shadow Puppets zu ihren erklärten Lieblingsformationen zählt. Durch einen Vertrag mit der englischen Dependance von Columbia Records wurde ein Treffen ermöglicht – keine zehn Minuten später saßen die beiden zusammen und schrieben ihren ersten gemeinsamen Song. Mittlerweile wird Alexandra Savior gar als „Alex Turners Muse“ beschrieben, er selbst wiederum agiert mit großer Freude als ihr Mentor. Nicht zuletzt, weil er maßlos begeistert ist von dem Talent der jungen Songwriterin. Entsprechend entlieh er sich für das letzte Album der Last Shadow Puppets ihren Song „Miracle Aligner“, der anschließend sogar als Single ausgekoppelt wurde.

Savior und Turner arbeiteten seit diesem ersten Treffen im Jahr 2013 konsequent an ihrer Musik, mehrfach flog der Brite eigens nach Los Angeles, um mit Alexandra an ihrem Debütalbum zu arbeiten. Jenes gilt streng genommen seit 2015 als fertig gestellt, doch Alexandra Savior möchte nichts dem Zufall überlassen – und überdachte die Arrangements und Instrumentierungen ihrer Lieder immer wieder, sodass sich die Veröffentlichung ihres Albums verzögerte. Zudem lernte sie die Mechanismen der Musikbranche kennen – und glaubte sich gegen dem Umstand wehren zu müssen, dass die Plattenfirma aus ihr „eine neue P!nk oder Katy Perry“ machen wollte.

Seit dem Juni 2016 erschienen mit „Shades“, „M.T.M.E.“ und „Mystery Girl“ die ersten drei Vorab-Singles ihres Debütalbums „Belladonna Of Sadness“, die allesamt beweisen: Hier rollt Großes auf die Welt zu. Alexandra Savior hat ihre signifikant eigene Seele als Künstlerin zwischen Dream Pop, Psychedelic Rock und Vocal-Jazz gefunden und formuliert sie gleich mit ihrem ersten Album voll aus. 2017 dürfte damit das Jahr des Durchbruchs für sie markieren.

 

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Das Debütalbum von Alexandra Savior heißt „Belladonna Of Sadness“. FluxFM verlost Tickets unter allen, die uns hier im Kommentarbereich verraten, was sie gegen Traurigkeit tun. Die Kommentare werden moderiert, also keine Sorge, falls eure Antwort nicht sofort auftaucht. Wir benachrichtigen die Gewinner*innen per Mail.

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40 Kommentare

  1. Alex says:

    Tonnen von Schokolade

  2. Silke says:

    Mich in Embryohaltung ins Bett verziehen und Hörbücher oder Meditations-CDs hören.
    Oder mir einen ganz großen Fressanfall leisten. Einschließlich Alk.

  3. Markus says:

    Schlafen

  4. Ronni says:

    Mein Hund merkt sowas ganz schnell, kommt angelaufen, legt seinen Kopf auf meine Knie, schaut mich treudoof an und schon ist die Traurigkeit verflogen!

  5. Samuel says:

    Vodka shot

  6. Ginette says:

    Bilder malen & Katzen schmusen

  7. Judith says:

    Schoki und Katze kuscheln

  8. Dennis says:

    Radio hören natürlich 😇

  9. Thomas says:

    in Konzerte gehen

  10. Anke says:

    Eis-Spaziergänge: Jede Eisdielen auf dem Weg = eine Kugel.

  11. Max says:

    Auf dem Roller durch die ganze Stadt düsen. :-)

  12. Mai says:

    ganz laut Kraftklub hören :)

  13. Stephan says:

    Korn und Sprite hören und trinken (‚Da ist ein Licht am Ende des Tunnels …‘)

  14. Samantha says:

    Traurigkeit ausschlafen!!

  15. Kai says:

    Klez.E hören.
    Das macht traurig und Minus mal Minus ist Plus.

  16. Alex says:

    Musik von Alexandra Savior hören…

  17. Phil says:

    aufstehen, raus gehn, Stadt sehn, am Rad drehn

  18. Anna says:

    Aufs Tempelhofer Feld, Tischtennis spielen und mit meiner Schwester kochen und quatschen

  19. Mick says:

    … mit Kumpels Fußball spielen gehen….

  20. heiko says:

    sex oder joggen gehen

  21. Klara says:

    Zu Hause meine liebsten Traurigkeitssongs in die leere Wohnung rein singen…

  22. toja says:

    im bett liegen und lieblingsfilme/serien zum 10. mal schauen

  23. Clemens says:

    Sich regen bringt Segen

  24. Marc says:

    John Reed Radio im FluxFM Stream

  25. Hanna says:

    da meistens gerade kein stürmischer Deich da ist, halt in den Föhn schreien

  26. Andrea wolf says:

    Laute musik

  27. Larry says:

    Noch viel traurigere Musik anmachen. Der Körper braucht das dann…

  28. Simone says:

    tanzen

  29. Mai says:

    umarme mein Kind und zusammen lachen über unsere Fehler.

  30. diana says:

    traurige musik hören, lustige filme gucken, tanzen, feiern, wandern, urlaub planen, heulen, schlafen…irgendwas wird schon helfen…

  31. Tim says:

    Autofahren, mit Drum’n’Bass :D

  32. Christian says:

    Traurige Musik an und ganz schnell besser fühlen…

  33. Bianca says:

    Radikale Akzeptanz

  34. Phil says:

    Eis Eis Eis. Und Eis.

  35. Heike says:

    The Smiths im Karaoke singen.

  36. Caro says:

    Primär versucht man ja die Traurigkeit exzessiv zu ertrinken oder anderweitig zu unterdrücken, los zu lösen, aber man sollte die Traurigkeit in etwas Positives umwandeln, wie Sport, kreative Aufgaben oder gutes Essen – auch besser für Körper und Seele :).

  37. Antonio Galante says:

    Genießen

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