"Bodentiefe Fenster" von Anke Stelling (Foto: Sophie Euler)

Anke Stelling – Bodentiefe Fenster | Lesen und lesen lassen

▷ Letzte Änderung: 2015-04-07
By Ubbo Müller |
Im Radio:
13. April bis 19. April 2015
Im Laden:
ocelot

Bodentiefe Fenster - Anke Stelling Mit vierzig Jahren und als Mutter zweier Kinder erkennt Sandra, dass die Ideale der 68-Elterngeneration im Alltag verloren gehen. Sie versanden auf dem Spielplatz oder im Plenum der Hausgemeinschaft. Alles auszusprechen ist offenbar keine Lösung, weggehen kann sie jedoch auch nicht, außerdem genießt sie ihre Privilegien – in Bodentiefe Fenster von Anke Stelling.

Fazit von Jörg Petzold:
„Die Welt, so scheint es zumindest in den Großstädten, teilt sich in Leute ohne Kinder (die machen Party) und die mit Kindern. Diese Woche haben wir hier ‚Bodentiefe Fenster‘ von Anke Stelling, und das ist meiner Meinung nach das beste Buch über die Wirrungen, Kämpfe, Gedanken, Ängste, die man als Eltern mit sich herum schleppen kann. Und man kämpft gegen Einiges: Gegen die eigenen Eltern, gegen die eigenen Vorstellungen, gegen die Welt da draußen, gegen die eigenen Kinder. Das ist so hinreißend beschrieben, humorvoll, schon schmerzhaft ehrlich, dass ich behaupte: Wer Kinder hat, muss dieses Buch lesen!“

„Bodentiefe Fenster“ von Anke Stelling ist erschienen im Verbrecher Verlag und erhältlich im FluxFM-Regal (oder im Onlineshop) bei ocelot, not just another bookstore.

ocelot, not just another bookstore

Hörproben sind aus rechtlichen Gründen nur 7 Tage zum Nachhören verfügbar.

Übrigens: Hier findet ihr alle Buch-Empfehlungen, hier die Mitschnitte unserer 3-Minuten-Lesung.
 

Redaktion & Moderation

Miki Sič
Spezialgebiet: Strickliesel

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Redaktion

Jörg Petzold
Spezialgebiet: Lesen und lesen lassen.

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Ein Kommentar

  1. M_on_A says:

    Ich sehe dieses Buch nicht nur als eine Darstellung von Irrungen, Wirrungen und Ängsten von Eltern in der Großstadt, vielmehr auch als Ankunft im Alltag am Ende eines Gentrifizierungsprozesses in Berlin-Prenzlauer Berg.

    Mehr „Ankunft in Alltag“ Berlins gibt es übrigens hier zu finden:
    Harald Rutzen: Es gibt immer mal wieder Leute… / Laputa Verlag
    http://www.laputa-verlag.blogspot.de/2015/03/dieses-buch-ist-besser-als-pop.html

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