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Endlich wieder Wochenende. Höchste Zeit feiern zu gehen. Neue Tracks und Trends aus dem Universum der elektronischen Musik verrät Mathias Weck und natürlich gibt es wieder Clubtipps für die Tage und Nächte.
FEIERN IN BERLIN:

Für Bok Bok und L-Vis 1990 ist die Musik ihres Labels „Night Slugs“ einfach nur House mit Bass gemixt. Doch hinter der simplen Beschreibung steckt weitaus mehr. Auf ihren Releases treffen UK-Funk, quietschende Synthies und festsitzende Bässe auf Grime, Ghetto House und Dubstep. Post-Dubstep in seiner kompromisslosesten Ausführung, wenn man so will. Heute präsentiert sich das It-Label im Horst mit einem Showcase.
Bok Bok, L-Vis 1990 und Helix bei dem Night Slugs Showcase im Horst. Los geht es um 12 Uhr.

Im sonst so weißen Watergate dominiert heute Nacht die Farbe schwarz. Nicht nur, dass die ehemaligen Residents Ali und Basti von Tiefschwarz zurück an die Spree kehren. Sondern auch Dubfire wird mit seinem pechschwarzen Techno den Mainfloor gehörig ins Schwitzen bringen. Grade ist seine neuste EP „Octvs“ auf SCI+TEC erschienen. Darauf vereint die ehemalige Hälfte von Deep Dish alles was seine Sets ausmachen. Straighte Bassdrums, peitschende Hi-Hats und deepe Bässe.
Tiefschwarz, Dubfire, Reboot und Rodriguez Jr., sowie Martin Landsky und The Cheapers heute ab Mitternacht bei Vitamin im Watergate.

Noch eine Gangart härter und technoider geht es die Nacht über im Suicide Circus zu. Aus Stockholm reist Jesper Dahlbäck an und in seinem Plattenkoffer steckt Techno vom Feinsten. Zusammen mit Landsmann Adam Beyer produzierte er bereits in den Neunzigern druckvollen Loop-Techno. Während Beyer dessen Monotonie mit seinem Label Drumcode bis zum Äußersten ausreizt, kocht Dahlbäck erfolgreich sein eigenes Süppchen. Seinen eigenen Techno-Entwurf verfeinert der Schwede mit altbewährten Zutaten: Acid-Bässe, groovige House-Tunes und experimentelle Electronica.
Schweden Techno ab Mitternacht bei der Suicide Techno Nacht mit Jesper Dahlbäck, Nihad Tule und BENI, sowie Arzt und Georg Fichtenau.
FEIERN IN STUTTGART:

Kunst im Club geht ja immer, und heute und morgen gibt es Im Zollamt eine Veranstaltung, die Kunst im Club heißt. Im Innenhof werden über beide Tage Performances von verschiedenen Künstlern und Live-Writings von Graffiti-Sprühern geboten, zudem gibt es an beiden Abenden Festival-Partys mit DJs wie RAM, Airkhan, Jul! oder Krize, und es wird Kunst, Schmuck und Mode verkauft. Die Ausstellung im Zollamt läuft Freitag von 14 Uhr bis 22 Uhr und Samstag von 12 bis 18 Uhr, danach startet jeweils die Party.

Im Rocker 33 steigt heute die 50. Discotronic Night, und wie immer lässt sich Gastgeber Marius Lehner in Sachen Gast-DJ nicht lumpen: Nach seinem Besuch vor drei Jahren ist erneut Ritchie Hawtin-Zögling Fabrizio Maurizi aus Bologna aus der großen Minus-Familie zu Gast, Beginn ist um 23 Uhr.

Rub A Dub, was n das? „Reggae Vibes flavoured Drum and Bass and Dubstep“, heute zu hören bei Striclty Rub A Dubwars. Auf dem Mainflor präsentiert und aufgelegt von 4 Corners, dem Dubwars Soundsystem feat. Redrum, Ridick & Sickhead sowie Dubrock Crusaders, ergänzt mit einem Rocksteady Floor mit Papa Noah, Curly Locks und TKZ. Beginn im Uni ist ebenfalls um 23 Uhr.









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