fluXpad

Musik malen mit dem fluXpad

▷ Letzte Änderung: 2016-10-20
By Fabian [FluxFM] |

fluXpad – klingt erst mal, als ob FluxFM da die Finger im Spiel hat. Wir können euch aber sagen, dass wir DAMIT nichts zu tun haben. Beim fluXpad handelt es sich um eine Sequenzer-App vom Electronic-Duo Mouse on Mars, mit der man Musik malen kann. Denn einfach produzieren wäre ja langweilig. Was genau das bedeutet, das hat FluxFM-Redakteur Benjamin Schwarze in einem Beitrag für euch zusammengefasst.

Ihr könnt euch nicht ganz vorstellen, wie das klingen soll? Den Beitrag könnt ihr hier nachhören:


fluxpadAndi Toma und Jan Werner kennt man eigentlich als die beiden Köpfe hinter dem Electronic-Duo Mouse on Mars. Seit knapp 23 Jahren sind sie in den Clubs dieser Welt unterwegs, das letzte Album erschien 2014. Jetzt gibt es etwas Neues von den beiden – allerdings keine neue Platte, mit Musik hat das Ganze aber trotzdem zu tun. Zusammen mit Florian Grote, Jan Trützschler und Oliver Greschke bringen die beiden eine App auf den Markt. Name: fluXpad. Eine Software zum Sampeln und Basteln von Musikstücken. Kurz auch Sequenzer-App genannt.

Samples können eingefügt und kombiniert werden. Es gibt die Möglichkeit, eigene Sounds aufzunehmen und zu bearbeiten. Soweit so normal. Das Innovative an der App ist die Art und Weise, WIE die Samples eingefügt und genutzt werden können: ganz einfach per Fingerstreich, sie werden quasi gemalt. Je nachdem wie die einzelnen Samples moduliert werden, wird der Sound gepitcht, gelooped oder sogar rückwärts abgespielt.

Die Idee zum fluXpad selbst gibt es schon länger, erzählt Andi Toma von Mouse on Mars:

Die Idee entstand schon etwa vor acht Jahren. Da haben wir das schon mal entwickelt für ein Zeichentablet. Das sind so Grafiktablets, die eigentlich für Grafiker sind und die werden mit einem Stift bedient. Und das war eigentlich komplett entwickelt. Das ist aber nicht zum Release gekommen und dann haben wir alles komplett nochmal neu fürs iPad umgeschrieben.

Musiker aber auch Nichtmusiker können das fluXpad für sich nutzen. Voraussetzung ist lediglich, dass man Interesse am Klang hat. Passt mal was nicht, kann das einfach aus dem Sequenzfenster wegradiert werden. Neben Mouse on Mars nutzen auch schon andere Musiker das fluXpad, wie Andi Toma erzählt:

Letzte Woche waren wir auf dem Michelberger Festival und da waren Bands wie The National oder Bon Iver und die waren direkt total begeistert von der Software. Bon Iver hat dann auch sofort Sachen damit programmiert. Das war schon irgendwie toll. Wir haben aber auch mit Matthew Herbert einen Track gemacht. Mit Mr. Maloke haben wir einen Promotrack ganz spontan aufgenommen, das geht ja schnell. Ein einer Stunde haste so ein Ding fertig mit unserem fluXpad.

Und musikalische Dinge mit Flux im Namen sind sowieso immer dufte.

Wer ein iPad besitzt, kann sich das fluXpad im App Store downloaden. Dort kostet sie knapp 8 Euro. Oder ihr guckt einfach mal unter: mominstruments.com/fluxpad.

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