Marlon Williams (Foto: Diana Hagenberg)
Marlon Williams (Foto: Diana Hagenberg)

„Country is back en vogue“ | Marlon Williams im FluxFM-Interview

▷ Letzte Änderung: 2016-02-11
By Marc Augustat |

81M4r6mquKL._SL1500_Dass jemand, der von vielen als neue Hoffnung des verstaubten Country-Genres gefeiert wird, aus Neuseeland kommen würde, damit hätten wohl die wenigsten gerechnet. Außer vielleicht diejenigen, die einen gewissen Marlon Williams schon von seiner früheren Band The Unfaithful Ways kannten. Oder von den drei Duett-Alben mit dem Country-Veteran Delaney Davidson. Danach hatte sich der heute 25-jährige nach Melbourne abgesetzt und an seiner Solo-Karriere gearbeitet. Wenn man die Rezeption seiner Musik in Down Under betrachtet, kann man sagen – mit Erfolg. 2015 gewann er bei den New Zealand Music die Auszeichnung „Best Male Solo Artist“ und auch auf dem roten Kontinent nebenan überschlagen sich die Kritiker mit Lob. Mit seiner Band The Yarra Benders macht sich der Herr mit dem beeindruckenden Bariton jetzt an den Rest der Welt und hat auch bei uns Halt gemacht für ein Interview. Anlass des Gesprächs war sein selbstbetiteltes Debüt, das letzten Freitag mit einiger Verspätung auch in Europa veröffentlicht wurde.


Interview mit Marlon Williams

 

 
Bevor er sein Solo-Ding durch gezogen hat, war Marlon Williams mit dem erfahrenen Country-Crooner Delaney Davidson unterwegs. Zusammen haben sie sogar drei Alben aufgenommen. Wieso hat er sich entschieden, alleine weiterzumachen?



War Delaney Davidson eher eine Art Mentor für ihn oder wie ein Kumpel? Der ist ja schon ein älteres Semester…



Das Klischee bei ist bei Country ja, dass es von Hillbillys aus ländlichen Gegenden gespielte Musik ist – und man denkt eigentlich sofort an Amerika. Marlon Williams ist aber dafür, Country Musik nicht an einen bestimmten Ort zu binden. Wie kommt ein Teenager aus Neuseeland auf die Idee, Country zu machen?



Und Alternative-Country bekommt gerade so viel Aufmerksamkeit wie schon lange nicht mehr. Warum?



Auf dem Debütalbum von Marlon Williams findet man viele verschiedene Spielarten des Country. Wusste er noch nicht so ganz, wo die Reise hingehen soll, oder muss man als versierter Countrymusiker einfach so vielseitig sein, um wahrgenommen zu werden?



Im Country gibt es außerdem eine rege Cover-Kultur und es ist völlig normal, die Lieder von anderen Songwritern zu spielen. Auch Marlon Williams hat „nur“ fünf der neun Songs auf seinem Debüt selbst geschrieben. Wünscht er sich, dass mehr aktuelle Künstler offener wären, fremde Songs zu spielen?



Einen bestimmten Song von Marlon Williams spielen wir ja schon recht lange, nämlich „Dark Child“. Der hat einen ganz besonderen, düsteren Vibe. Den Bereich des klassischen Country hat Williams damit eigentlich schon längst hinter sich gelassen. Wir wollten wissen, wie er auf diesen fast schon unheimlichen Song gekommen ist?



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Marc Augustat
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