Dan Mangan, Smith & Burrows, Gorillaz

Gorillaz – The Singles Collection 2001-2011

Am Anfang war die Langeweile. Damon Albarn und Comiczeichner Jamie Hewlett bewohnen gemeinsam ein Appartement in London und finden die aktuellen Platten auf dem Markt schlichtweg öde. Die Lösung: Coole Comic-Charaktere, die genreübergreifende Tracks fabrizieren: Die Geburtsstunde der Gorillaz. Murdoc, 2-D, sowie Russell und Noodle entern via Projektionsflächen die Bühnen der Welt. Zehn Jahre ist das her –Zeit für eine 15 Songs umfassende Werksschau. „The Singles Collection 2001-2011“ wirft einen Blick zurück. Von Clint Eastwood über Dare bis hin zu Stylo – und – schwupps – wird einem beim Durchhören mal wieder bewusst, was Albarn und Hewlett da eigentlich Großes geschaffen haben…

Smith & Burrows – Funny Looking Angels

Das hätte nun wirklich niemand erwartet. Da treffen Editors Frontmann Tom Smith und Razorlight Drummer Andy Burrows aufeinander und was entsteht…? SFX: Glöckchen …Ein Weihnachtsalbum. Aber keine Sorge, bei „Funny Looking Angels“ handelt es sich nicht um eine schnulzige „gebt uns eure Kohle- Weihnachtsplatte“. Der letzte Song des Albums „This ain’t New Jersey“ ist ein Beispiel dafür, dass Weihnachtslieder trotz Glockenspiel nicht per se angestaubt und cheesy klingen müssen. „Funny Looking Angels“ – so klingt Weihnachten anno 2000 und 11.

Dan Mangan – Oh Fortune

Impulsiver kann ein Künstler wohl kaum sein. Dan Mangans „Oh Fortune“ kommt mit scheinbar aufgestauten Emotionen daher – ohne aber dabei anstrengend zu klingen. Tempo- und Stimmungswechsel verleihen der Platte Spannung. Besonders schön, die verschiedenen Querverweise. Zum Beispiel bei „Daffodil“ – ein Verneigung vor den Eels. Wer für dieses Jahr noch eine Platte sucht zum Vor-sich-hinträumen und Weltaussperren, kann mit „Oh Fortune“ nichts falsch machen.



 

 

25.11.2011

Anzeige

Dein Kommentar

Erforderlich
Erforderlich, Wird nicht veröffentlicht

Heute läuft

Hier sind's