Hundreds, Black Keys und The Fast Forwards

The Black Keys mit El Camino

Schritt für Schritt geht in etwa so. Das Duo The Black Keys aus Akron, Ohio zieht nun schon seit über zehn Jahren mit Bluesgitarre auf dem Rücken und Garagenrock im Kopf durch die Hallen dieser Welt. Nie gab es einen wirklichen Hype. Nie nerviges next-big-thing-Gequatsche. Nie eine Single-Chartplatzierung. Und trotzdem fahren die Jungs mittlerweile jährlich ein Millionensümmchen an Umsatz ein. Vergleichbar ist die Karriere vielleicht mit The National. Die waren nämlich auch nie auf mediales Gedöns angewiesen, sondern erspielten sich immer mehr Fans, Beachtung und somit auch Mund-zu-Mund-Propaganda. Musikalisch geht es bei den Black Keys aber rauer zu. Gitarre und Schlagzeug, vielleicht ein bisschen Bass reichen für ihre Hymnen. Auf dem neuen Album „El Camino“ gibt’s jetzt eine längst überfällige Hommage der Jungs – an sich selbst.

Der spanische Titel „El Camino“ bedeutet also der Weg, und zwar jener, den Black Keys seit nun zehn Jahren gegangen sind.

Hundreds mit Variations

Hurra, das Hamburger Duo „Hundreds“ veröffentlicht sein zweites Album „Variations“ Doch ups, was ist das? Nicht ein einziger neuer Song der Band ist darauf zu hören. Was ist es also? Es ist klassisch beschrieben ein Cover- und Remix-Album. Darauf zu finden die alten und neuen Freunde der Milner-Geschwister, die sie bei ihrem grandiosen Start begleitet haben. Eben diese Freunde – Bodi Bill, Get Well Soon oder auch Phon.O zelebrieren mit ihren Variationen den beeindruckenden Werdegang der „Hundreds“. Sie zeigen ein Mal mehr, warum wir die Hundreds in unsere Herzen geschlossen haben und auch nicht mehr gehen lassen wollen.

The Fast Forwards mit Lost in the light

Schweden verwandelt sich immer mehr zum Großbritannien der Indiewelt. Neben The Hives und Mando Diao gesellen sich jetzt auch die Jungs von The Fast Forwards dazu. Sie sind jung, unverbraucht und ihr Sound findet schon kurz nach der Bandgründung weltweit Fans. Kein Wunder also, dass sie 2010 als erste unsigned Band die Ehre haben, bei den schwedischen Grammy Awards aufzutreten. Jetzt, ein Jahr später sind sie nicht mehr die kleinen Jungs von nebenan. Lost In The Light – skandinavischer Indieoutput, den es zu entdecken gilt.



 

 

02.12.2011

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