
Mit ihrem Video zum Song „Born Free” schockte M.I.A. erst kürzlich die Musik- und Medienwelt. Soldaten jagen darin rothaarige Kinder und töten sie schlussendlich.
Youtube sperrte den Clip umgehend und verstärkte damit den Hype nur noch weiter.
Jetzt hat die Londonerin das dazugehörige Album „Maya” veröffentlicht.
So verstörend und schräg, wie das Video ist auch der Rest der Platte. Schrille Soundcollagen treffen auf oft verfremdete, aggressive Vocals. Parallelen zu Skandal Nudel und Freundin Peaches sind nicht von der Hand zu weisen. Aber brav wollte Mathangi „Maya” Arulpragasam – wie M.I.A. mit bürgerlichem Namen heißt – noch nie sein.
Devo mit “Something For Everybody”
Dass Bands sich auch mal eine Auszeit gönnen ist ja nichts Ungewöhnliches. Devo allerdings haben gleich 20 Jahre verstreichen lassen zwischen ihrer letzten Veröffentlichung und dem neuen Album „Something For Everybody”. Mittlerweile sitzt Schlagzeug-Übermensch Josh Freese von A Perfect Circle an den Kesseln und Sänger Mark Mothersbaughs Haare sind etwas reduzierter. Musikalisch gesellen sich hier anständige Popnummern zu durchgeknallten Elektrosongs mit 8-Bit-Elementen. Alles ganz nett anzuhören aber ganz ehrlich – nach 20 Jahren Kreativpause hätten wir uns hier und da ein wenig mehr erwartet.
School Of Seven Bells mit „Disconnect From Desire”

Und an Allem Schuld sind Interpol. Wobei das in diesem Fall positiv zu verstehen ist. Denn die New Yorker haben unbewusst die Gründung von School Of Seven Bells zu verantworten. Mit ihren früheren Bands spielten die heutigen Mitglieder im Vorprogramm von Interpol und so lernte man sich kennen. Die Bands der drei Herren wurden ad Acta gelegt und School Of Seven Bells gegründet. Inzwischen ist der zweite Wurf der New Yorker fertig und steht kurz vor der Veröffentlichung. “Disconnect From Desire” heißt die Platte und ist bis oben hin vollgepackt mit hübschen Elektro-Pop Songs. Dezenter Synthie-Zauber und Effekte aus der Elektro-Trickkiste – Gut gemacht Interpol!
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