Moneen mit “The World I Want To Leave Behind”

Musik zum Hüpfen und Auf-Dem-Boden-Krabbeln wollen sie machen – sagen Moneen n ihrer Bandinfo. Ersteres zumindest lässt sich ganz vortrefflich zu ihrer Musik machen. Der Fünfer aus Kanada spielt stark verzerrte Stromgitarren und hämmert mit reichlich Oberarm in die Drums. Ab und an wollen Moneen aber auch kuscheln. So etwa bei der Ballade „Waterfalls”, die standesgemäß mit Streichern und Akustikgitarre vorgetragen wird. Ihr mittlerweile viertes Album „The World I Want To Leave Behind” hat dabei immer wieder reichlich schöne Melodien parat, wie bei „Great Escape” – Hüpfen kann man dazu übrigens auch.

Schon lange gibt es kaum noch Musik, die sie wirklich umhaut. Bevor sie aber ganz darauf verzichten, machen Delphic ihre Lieblingssongs einfach selbst. Mit Erfolg – die Musikpresse feiert die Briten schon jetzt als DEN Act 2010. Delphic kreuzen den Sound ihrer Indiehelden mit Dance-Musik aus den Clubs. Aus diesen Zutaten machen sie eine Sound-Einheit, die so klingt, als würde sie schon immer zusammen gehören. Das Quartett aus Manchester komponiert Musik zuerst am Rechner. Anschließend kommen Bass und Gitarre dazu, bis Delphic 100%ig zufrieden sind. Vom Ergebnis können wir uns jetzt auf ihrem Debüt „Acolyte” überzeugen.
Tegan And Sara mit „Sainthood”

Zwillinge machen bekanntlich am liebsten alles zusammen. Die eineiigen Schwestern Tegan And Sara auch – sie schreiben leidenschaftlich gern Hits. Schon ihr letztes Album „The Con” wurde von Presse und Fans auf der ganzen Welt gefeiert. Jetzt veröffentlichen Tegan And Sara ihr sechstes Studioalbum „Sainthood”. Unterstützt wurden sie dabei von Death-Cab-For-Cutie-Gitarrist Chris Walla, der die Regler bediente. Auf ihrem neuen Werk machen Tegan And Sara wieder, was sie am liebsten tun – eingängige Indiehits schreiben.

Mit ihrem vierten Album wollen sie endgültig zur Band für die Ewigkeit werden. „One Life Stand” heißt das vierte Album von Hot Chip. Für das ambitionierte Vorhaben liefert die neue Platte auch handfeste Argumente: Poppige Elktro-Indie-Songs. Der Fünfer aus London erfindet sich auf „One Life Stand” nicht neu, baut aber alte Stärken weiter aus. Die Melodien von Sänger Alexis Taylor sind noch griffiger und die Beats animieren mehr denn je zu tänzerischen Einlagen. Ideale Voraussetzungen also um endgültig zum „One Life Stand” zu werden.
Local Natives mit “Gorilla Manor”

Musiker, die zu viel auf einander hängen, gehen sich ja oft auf die Nerven. Nicht aber Local Natives. Schon als Kinder wohnen die fünf Kalifornier im selben Kaff nahe Los Angeles. Als sie später ihre Band gründen verschreiben sie sich dem Folk-Indierock und machen 3 Jahre lang, was Musiker eben so machen: ein bisschen Touren, Songs schreiben und wieder Touren. 2008 rücken sich Local Natives noch enger auf die Pelle und beziehen eine gemeinsame Behausung. Die Nähe scheint die Band zu beflügeln und so entstehen fast alle Songs ihres Debüts „Gorilla Manor” im trauten Heim. Local Natives Geheimrezept für gute Songs: gegenseitige Nestwärme
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