
Flux Forward Spezial – neue Musik zum Sonntag. Hier erfahrt ihr, welche Songs ab nächster Woche auf unserer Playlist neu zu finden sind und warum. Ihr könnt die meisten Songs hier hören und die dazugehörigen Videos gucken. Aber das Beste: Ihr könnt abstimmen, welche Songs ihr in Zukunft öfter bei uns im Radio hören wollt.
Drei Stunden lang, von 10 bis 13 Uhr!
Mumford & Sons – I Will Wait
“Eigentlich ist es der schlechteste Song auf dem Album, aber wir dachten uns, den bringen wir jetzt raus, damit es dann nur noch besser werden kann”. Das ist also die Eröffnungsrede zum neuen Mumford & Sons-Album. So ganz ernst meint Ben Lovett, Keyboarder und Akkordeonist der Band, das natürlich nicht. Viel eher ist “I Will Wait” nach dem Erfolgsrezept der vier Londoner gestrickt: Ein Banjo, dramatische Pausen, Herzschmerz: Voilà, da haben sie uns wieder, wir tanzen schon klatschend im Kreis und freuen uns auf das Album. “Babel” erscheint aber erst am 24. September, bisschen Sitzfleisch brauchen wir also noch.
Regina Spektor – Don’t Leave Me (Ne Me Quitte Pas)
Regina Spektor hat eine große Gabe: Sie kann schlimme Liebeskummersachen immer so singen, dass es fröhlich an einem vorbeipfeift und man erst nach dem Song merkt, dass hier gerade jemand zum Bleiben angefleht wurde. Das Lied befindet sich auf ihrem aktuellen Album “What We Saw From The Cheap Seats”, das im Mai erschienen ist.
Und hier: Quatsch, den man im Hotelzimmer machen kann. Achtet auf den Trompeter in der Tonne.
Hans Nieswandt: Hildegard Knef — Anderthalb Millionen (Remix)
Zu dieser Stimme müssen wir wohl nichts mehr sagen, die kennt jeder, der auch nur mal kurz an Berlin gerochen hat. Aber das klingt anders als sonst, denn Hans Nieswandt hat sich auf die Stücke von Hildegard Knef gestürzt und sie kernsaniert. Dabei ist ein komplettes Remix-Album der größten deutschen Chansonière rausgekommen, das am 14. September erscheinen soll. Das Besondere (also außer, dass Remixe von Hans Nieswandt immer klingen wie vertontes Lametta) ist, dass — bis auf wenige Ausnahmen — alle Beats aus dem vorhandenen Material der Originalsongs gebaut wurden. Parallel zu diese Remix-Platte erscheint eine weitere, auf der nicht nur Hans Nieswandt, sondern auch Justus Köhnke und Eric D. Clarke an Hildes Songs rumgeschraubt haben… man munkelt, dass das die heimliche Ankündigung einer Reunion von Whirlpool Productions sein könnte…
Wintersleep — In Came The Flood
“Hello Hum” wird es heißen, das neue Album von Wintersleep, bei dem ihnen diesmal Dave Fridmann (MGMT, Flaming Lips) produzententechnisch unter die Arme gegriffen hat. Es wird das fünfte Album der Band aus Halifax werden und schon die erste Single lässt ahnen, dass ihr neuer Produzent den fünf Jungs einen etwas anderen Sound verpasst hat. Das glitzert jetzt ein bisschen mehr. Ob sich das auch auf ihre Liveshow niederschlägt, könnt ihr selber sehen: Am 22. September bei der Berlin Independent Night.
Grizzly Bear — Yet Again
Das dürfte auch eins der heißerwartetsten Alben des Jahres sein: “Shields” von Grizzly Bear erscheint am 18. September. Endlich! Den zweiten Vorgeschmack schicken die vier New Yorker jetzt schon mal raus, damit ihr nicht am langen Arm verhungert. “Yet Again” ist ein ziemlich gradliniger Rocksong — ungewöhnlich für Grizzly Bear. Auf Deutschlandtour sind die Jungs dann übrigens Ende Oktober (Berlin, Hamburg, Köln).
Abstimmen!
Und jetzt seid ihr gefragt …:
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