
Neuer Sonntag, neue Songs im Programm. Wir stellen sie euch vor und wollen eure Meinung wissen. Sagt uns, was ihr öfter hören wollt und was nicht. Es gibt selbstverständlich zu allen Bands smarte Beschreibungen und schicke Videos. Also abstimmen bitte:
Leslie Clio – Told You So
Frauen und Emanzipation, das hat ja meistens was mit Achselhaaren zu tun. Nicht so bei Leslie Clio. Man kann nämlich auch tough und niedlich gleichzeitig sein. In ihrer allerersten Single rechnet sie volle Kanone mit einem untreuen Lover ab – da möchte wohl kein Mann in der Haut des besungenen Hallodris stecken. „Told You So“ ist Vorbote des Debütalbums Gladys. An dem arbeitet Frollein Clio gerade zusammen mit Nikolai Potthoff (Tomte, Produzent von Muff Potter) erscheinen soll es im Januar.
Jukebox The Ghost – Oh Emily
Safe Travels heißt das neue Album von Jukebox The Ghost, das im Juni erschienen ist. Das Power-Pop-Trio aus Philadelphia gibt jetzt weitere Einblicke in den neuen Langspieler um euch ihre Musik noch ein bisschen schmackhafter zu machen. „Oh, Emily“ heißt der knusprige Pop-Song mit Rock-Attitüde und es geht (na, klar!) um Beziehungen: Trennungen sind scheiße, aber immer noch besser, als zusammen zu bleiben und sich zu hassen.
Arkells – Oh, The Boss Is Coming
„Oh, The Boss is Coming“ – da die Arkells zu den karohemdigen Bands gehören, die klingen als fänden sie Bruce Springsteen nicht ganz so schlecht, könnte man vermuten, dass es sich bei der zweiten Single aus ihrem Album Jackson Square um eine Hommage an den musikalischen Held der Arbeiterklasse handelt. Aber nein, fünf Kanadier besingen wirklich den Moment, wenn der Chef unverhofft um die Ecke kommt. Nicht ganz so unverhofft: Arkells am 21. September im FluxKlub!
Honig – For Those Lost At Sea
Vom Stammgast ins Line Up: Acht Jahre besuchte Stefan Honig das Haldern Pop Festival um jetzt endlich auf dem dazugehörigen Label Haldern Pop Recordings zu landen und vor drei Wochen endlich mal selbst im sagenumwobenen Spiegelzelt zu spielen. Das dazugehörige Album Empty Orchestra erschien bereits im März. Herr Honig war übrigens bis vor einem Jahr noch Vollzeit-Kindergärtner – ob der Düsseldorfer seiner Gruppe da auch immer was mit seiner brüchigen Zwiebelsaft-Stimme vorgesungen hat?
Und die Geschichte zum langerwarteten eigenen Auftritt auf dem Haldern:
Blaudzun – Elephants
Johannes Sigmond, der strähnige Mann, der sich hinter dem Pseudonym Blaudzun verbirgt, kommt aus den Niederlanden – das kommt in der Popmusik ja auch nicht so oft vor (es sei denn es geht um computeraffinen Plastik-Techno: ja, die Vengaboys, das war noch was). Bis 2006 spielte Sigmond in verschiedenen Bands, seitdem ist er solo unterwegs. Mittlerweile erscheint sein drittes Album Heavy Flowers (24. August), für den deutschen Markt ist es allerdings das erste.
Die erste Single kommt mit einem schön gemachten Video über einen umtriebigen französischen Jüngling, den am Ende das Karma einholt.
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