Sharon Van Etten – Tramp

Jefferson Airplane und Lana Del Ray auf einem Album? Sharon Van Etten macht‘s möglich. Die neue Platte der New Yorker Singer-/ Songwriterin stimmt ihre Hörer romantisch, ohne dabei ins Kitschige abzudriften. Die Kombination aus leichtem Hall, Akustikgitarre und dem unerwartet einsetzenden Schlagzeug, macht Song Nummer Sieben, „All I Can“, zum Höhepunkt der Scheibe. Und wer ganz genau hinhört, entdeckt ganz weit hinten sogar noch Querverweise in Richtung 60′s Surffeeling – „Tramp“ ist eine auditive Entdeckungsreise, die im Plattenschrank nicht fehlen sollte.
Band of Skulls – Sweet Sour

Der Druck war groß. Seit dem fulminanten Debütalbum „Baby Darling Doll Face Honey“ von 2009 wartet man auf mehr bluesigen Garage-Rock Sound der drei Engländer. Doch zunächst stellten Kreativitätsblockaden und Kontroversen zwischen den Bandmitgliedern Emma, Russel und Matt, die sich schon seit Schul- und Collegezeiten kennen, die Band auf Probe. Bis sie schließlich das taten, was sie am Besten können: spielen. So formten zahlreiche Live-Auftritte die Songs auf „Sweet Sour“ – einem abwechslungsreichen Album mit klassischen Hard-Rock Tracks aber auch ruhigen Alternative-Rock Balladen.
Soap & Skin mit Narrow

Sie ist die Verstörte, die Leidende und gleichzeitig auch die Zerbrechliche!
Anja Plaschg alias Soap & Skin, inszeniert auch auf ihrem zweiten Werk „Narrow“ die Trauer und Schwere des Lebens! Ob mit ihrem zarten bis monumentalen Klavierspiel, mit Streicher-Ensemble und Trompeten oder mit Laptop, aus dem die 21 Jährige Österreicherin gewaltige Beat-Gewitter zaubert. Bei ihr ist nichts inszeniert! Sie bedient sich ihrer Muttersprache virtuos – und manchmal stellt sie sich ihr auch, zum Beispiel, wenn Anja Plaschg ergreifend über den Verlust eines geliebten Menschen singt.
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