
Die Zeit rast, der Datenstrom fließt, alles vernetzt sich, alles ist in Bewegung, alles ist im Fluss. Digital, medial, lokal und global. Die einzige Konstante ist der Wandel.
Wir sind alle mittendrin und werden diese Zukunft mitgestalten. Denn die Geschichten von morgen werden heute geschrieben.
Unser erklärter Lieblingsblogger und Head of Spreeblick, re:publica & Plan B Johnny Haeusler lädt in seiner Sendung FluxFM Spreeblick ein zum Diskurs mit Musikern und Machern über Pop und Politik. Diese Woche ist Inga Humpe zu Gast.

Was ist das für eine Frau, die sagt, Ecstasy hätte ihr Leben verändert? Die sagt, sie könnte sich in einen Briefkasten verlieben, wenn der nur schön genug wäre? Die einen Preis für ihr Lebenswerk bekommt und das als bloße Fußnote in ihrem Lebenslauf vermerkt? Das ist Inga Humpe.
Sie wächst mit ihrer Schwester Annette in der Konditorei ihrer Eltern in Nordrhein-Westfalen auf. Doch nicht nur deswegen wird ihr die kleine Heimatstadt mit Anfang 20 zu süß.
Sie zieht nach Berlin, wo sie Mitglieder der RAF zu finden hofft, um sich der Organisation anzuschließen. Sie findet keine – also macht sie Musik. Zum Glück. Erst New Wave, dann NDW, dann Techno, dann Pop.
1978 gründet Inga Humpe zusammen mit ihrer Schwester Annette Humpe die Neonbabies, nachdem sie während eines Trips nach New York den Punk entdeckt. 1983 folgt der kommerzielle Durchbruch: Inga Humpe düst im Sauseschritt an die Spitze der Charts, mit DÖF (Deutsch-Österreichisches Feingefühl) und deren NDW-Hit „Codo“. Es folgt ein weiteres Bandprojekt mit Schwester Annette als Humpe & Humpe und Soloprojekte in den 90er Jahren. Mit ihrem Lebensgefährten Tommi Eckhart gründet sie vor 12 Jahren 2raumwohnung, eine Band die im Laufe der Zeit mehrfach vergoldet wird.
Und heute? Was sie bewegt, wofür sie sich begeistert und warum Musik immer auch ein gesellschaftliches Statement ist, darüber spricht sie mit Johnny Haeusler bei FluxFM Spreeblick.
Sonntag von 10 bis 12 Uhr
Montag von 19 bis 21 Uhr
Die Sendung gibt’s hier – aus rechtlichen Gründen “nackt”, d.h. ohne Musik – nochmal zum Nachhören:









Mitschnitt: FluxFM Spreeblick mit Inga Humpe « Spreeblick
11. September 2012 um 12.30 Uhr
[...] Hier ist der Mitschnitt der ersten Ausgabe von “FluxFM Spreeblick”. Enjoy! [...]