FluxFM Spreeblick mit Jim Avignon

Jim Avignon (Bild: jimavignon.com)

Jim Avignon (Bild: jimavignon.com)

Die Zeit rast, der Datenstrom fließt, alles vernetzt sich, alles ist in Bewegung, alles ist im Fluss. Digital, medial, lokal und global. Die einzige Konstante ist der Wandel. Wir sind alle mittendrin und werden diese Zukunft mitgestalten. Denn die Geschichten von morgen werden heute geschrieben.

Unser erklärter Lieblingsblogger und Head of Spreeblick, re:publica & Plan B Johnny Haeusler lädt in seiner Sendung FluxFM Spreeblick ein zum Diskurs mit Musikern und Machern über Pop und Politik.


Diese Woche zu Gast ist

Jim Avignon

Selbst wenn man seinen Namen nicht kennt – eines seiner Bilder hat man bestimmt schon gesehen: Seien es die von ihm designten Swatch-Uhren, der eigene Abschnitt auf der Berliner Mauer oder sein 2800m² großes Bild anlässlich der Wiedereröffnung des Berliner Olympiastadions – Jim Avignon hat sich über die Jahre einen Namen gemacht. Seine Lieblings-Themen: Die Schnelligkeit der modernen Welt und das Scheitern des Individuums an den Anforderungen der modernen Gesellschaft.

Er selbst lebt den Wandel – Avignon malt nach eigener Aussage bis zu 5 Bilder am Tag, manchmal nur, um sie direkt danach wieder zu zerstören. Die Bilder, die den kreativen Prozess überstehen, verkauft er – aber nicht für tausende von Euro wie einige seiner Kollegen, sondern zu niedrigen Preisen, wenn er sie nicht sogar verschenkt. Er selbst sagt: “Ich male lieber 1000 Bilder für einen Dollar als ein Bild für 1000 Dollar”. Das brachte der Kunst des Berliners das Label Cheap Art ein. Kann man davon leben? Und was tut er eigentlich, wenn er mal keine Muse zum Malen hat?

Aber er ist nicht nur Maler: Das Thema, das sein künstlerisches Schaffen bestimmt, ist das Lebensgefühl der Generation Techno. Da liegt es nahe, dass der Künstler auch selbst Musik macht. Mit seiner „1 Mann Heimelektronikband“ Neoangin mischt er 60-Pop, Electroclash, HipHop und Chanson und tritt damit in internationalen Clubs auf. Doch auch diese Gigs sind eher Performance als Konzert – Avignon musiziert und malt auf der Bühne. Jim Avignon dürfte zu einem der internationalsten Berliner Künstler zählen. Mit einer eigenen Galerie in Brooklyn und seinem Hauptwohnsitz in Kreuzberg, scheint Avignon den perfekten Blick auf den urbanen Kosmos zu haben. Geboren in München, Tokio oder Stockholm war er vor seiner jetzigen Karriere Schulbusfahrer, Seemann oder Kindergärtner – je nachdem, welcher seiner Biographien man Glauben schenkt.

Fakt ist: Heute ist Jim Avignon zu Gast bei FluxFM Spreeblick!

Wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch zwischen Johnny Haeusler und Jim Avignon von 10-12h am Sonntag auf FluxFM. Die Wiederholung gibt’s dann am Montag, 19-21h.


Die Sendung gibt es jetzt hier – aus rechtlichen Gründen “nackt”, d.h. ohne Musik – nochmal zum Nachhören:


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24.09.2012

FluxFM Spreeblick
23. September 2012

Sonntag 10 - 12 Uhr
Montag 19 - 21 Uhr

2 Kommentare zu “FluxFM Spreeblick mit Jim Avignon”

  1. sharing means caring » Event: Jim Avignon + Neoangin

    01. August 2013 um 18.22 Uhr

    [...] End of 2012 he was guest at Flux.FM with Jonny Spreeblick: (german) –> http://archiv.fluxfm.de/programm/fluxfm-spreeblick-mit-jim-avignon/ [...]

  2. thomas brakel

    25. September 2012 um 16.47 Uhr

    hallo, das interview war super, musste die ganze zeit zuhören, gerade was die achtziger angeht, und john peel, das gefühl, was ich damals hatte…habe mich in vielen dingen wiedergefunden…, war richtig gut und ehrlich, kleine sternstunde im radio…, vielen dank!!!
    weiß gar nicht, ob ihr wisst, wie gut ihr manchmal seid!

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