
Gleich sein erster Roman katapultiert ihn 2001 in die Bundesliga der Buchautoren. „Herr Lehmann” verkauft sich über 1 Million Mal. Die gleichnamige Verfilmung mit Christian Ulmen in der Hauptrolle gewinnt den Deutschen Filmpreis in Gold und den Deutschen Drehbuchpreis. Sven Regeners aktuelles Buch „Der kleine Bruder” kommt ebenfalls auf die Leinwand. Klingt nach der Bilderbuchkarriere eines Schriftstellers – aber halt – da war ja noch was – Musik macht er ja auch noch.
Benannt nach einem Film von Lars von Trier gründen sich Element of Crime Mitte der 80er Jahre. Ihr englischsprachiges Debüt „Basically Sad” nehmen sie 1986 auf. Im selben Jahr unterschreibt die Berliner Band ihren ersten Plattenvertrag. 1989 nehmen sie das Album “The Ballad Of Jimmy & Johnny” in Berlin auf, auf dem sich ihr erstes deutschsprachiges Lied befindet – „Der Mann Vom Gericht”
Element of Crime legten mit intelligenter deutschsprachiger Popmusik den Grundstein für die spätere Hamburger Schule. Jetzt erscheint ihr 12. Album „Immer da wo du bist bin ich nie“.
Playlist:
Blaze Foley – Cold, Cold World
Arctic Monkeys – Fake Tales of San Francisco
Eagles of Death Metal – I Want You So Hard (Boys Bad News)
Bosse – Frankfurt/Oder
The Moldy Peaches – Steak For Chicken
Franz Ferdinand – Eleanor Put Your Boots On
Element of Crime – Deborah Müller
Five Blind Boys of Alabama – Danny Boy
Ed Csupkay – Garagenliebe
Madsen – Im Dunkeln
The White Stripes – Hotel Yorba
Bo Diddley – Bo Diddley
Willy De Ville – Cadillac Walk
Screamin’ Jay Hawkins – Monkberry Moon Delight
Element of Crime – Immer da wo du bist, bin ich nie
Nächste Woche spielt uns hier Erlend Øye, der mit Whitest Boy Alive sein zweites Album auf allen Bühnen des Landes präsentiert hat seine Lieblingsplatten vor. Am Freitag wird er ein neues Album seiner eigentlichen Bands Kings of Convenience veröffentlichen.
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