
Clock Opera
Seit Jahr und Tag predigen wir ja der Welt diese Band: Clock Opera aus London sind ein FluxFM-Favorit — wahrscheinlich, weil sie neben tollen Remixen auch selbst ziemlich guten Indie-Rock abliefern. Sie klingen dabei wie ein vertracktes Elektronik-Labor, das sich jetzt an Indie probieren möchte. Die Fülle an eingesetzten Samples reicht bei Clock Opera durchaus an Kaliber wie Aphex Twin und Konsorten.
Aber ganz so frickelig und verkopft ist “Ways To Forget”, das Debüt der Band um Mastermind Guy Connelly, dann doch nicht. Geht ja auch nicht, schließlich wollen sie ja Indie spielen. Das gelingt dem Quartett sehr gut: Die Songs sind tanzbar, rhythmisch und versprühen eine ungeahnte Lebensfreude, die man so cool performt sicher auch kein zweites Mal erleben wird. Die Synthesizer wummern sich durch die zehn individuellen Songs und der falsettartige Gesang von Guy Connelly macht “Ways To Forget“ zu einer außergewöhnlichen Platte, die geschickt der Retromanie der letzten Monate ausweicht und zeigt, wie Pop im 21. Jahrhundert funktioniert.
An diesem Wochenende (15./16. September 2012): jede Stunde ein Song von Clock Operas “Ways To Forget” auf 100,6 FluxFM!
Tweet Follow @FluxFM
Ähnliche Artikel:
- Nachmittag: Clock Opera, Zaki Ibrahim & das Zentrum für politische Schönheit
- Grizzly Bear, Sizarr und Clock Opera
- Neu auf der Playlist: The View, Animal Kingdom, The Gaslight Anthem, Die Liga der Gewöhnlichen Gentlemen & Clock Opera










Dein Kommentar