
Reptar. Nein, die haben sich unmöglich nach dieser Godzilla-Parodie aus ‘Rugrats’ benannt, denkt man wenn man zum ersten mal etwas von dieser Band aus Athens, Georgia hört. Aber 1. Haben sie doch, und 2. Solltet ihr euch diesen Namen gleich mal sehr gut merken. Denn Reptar sind die lebendigste, spannendste und bunteste Band dieses Sommers. Zum einen musikalisch: Das ist Indie-Pop, ja, rhythmisch aber so sehr im Afro-Pop verwurzelt, dass man selbst bei den ruhigeren Songs eben keine Ruhe findet. Dann hätten wir die Stimme von Sänger Graham Ulicny, die klingt mal als würde er in einer Höhle leben, mal hell wie die von Patrice. Und damit kräht er sich durch diese zwölf Songs auf „Body Faucet“, die auch thematisch einfach so anders sind. Es geht um Schwulenikonen, das Gas, das macht das Berge blau aussehen, Planeten…. Naturwissenschaften sind überhaupt das Lieblingsthema dieses Quintetts. Und bevor wir hier jetzt noch euphorischer werden: Kauft euch einfach dieses Album. Der Sommer funktioniert nicht ohne.

Das komplette Album. Jede Stunde ein Song am Wochenende bei uns im Radio
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