50 Jahre Spider-Man

spinne

Erinnert ihr euch noch an euer erstes Comicheft? Da war man ja schnell angefixt und hat sich jede Woche eine neue Ausgabe gekauft. Es gibt Comic-Helden, die begleiten uns schon ein Leben lang. Und einer davon, der ist im August 1962 das erste Mal im Marvel-Comic Universum aufgetaucht. Simon Dömer gratuliert zum 50.Geburtstag.

Man muss keinen einzigen Comic gelesen und keinen einzigen Film gesehen haben. Kennen tut man ihn trotzdem. Spider-Man ist Überall. Und das seit einem halben Jahrhundert.

Peter Parker ist ein Junge der in der Schule gehänselt wird. Typ Streber mit Hornbrille, schüchtern, ohne Chance bei den Mädchen zu landen. Er wächst bei seinem Onkel Ben und seiner Tante May auf, interessiert sich für Naturwissenschaften und wird bei einer Führung in einem Labor von einer radioaktiv verseuchten Spinne gebissen. Er bekommt Muskeln, kann Wände hochklettern und hat einen ausgeprägten Gefahrensinn, den sogenannten „Spinnensinn“. Den Kampf gegen das Böse beginnt er, als sein Onkel umgebracht wird.

An dieser Stelle würde bei vielen anderen Superhelden der Wunsch nach Rache groß werden. Nicht so bei Spider-Man Er erinnert sich nur an die Worte, die sein Onkel Ben ihm einst sagte: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“.

Er kämpft auf der Seite des Gesetzes, bastelt er sich seine eigenen Spinnenfäden in Kapseln, schwingt sich durch New York und führt ein Doppelleben. Weder Tante May, noch seine Freundin Mary Jane Watson dürfen erfahren, dass er der Held im Rot-Blauen hautengen Anzug ist.

Im Gegensatz zu anderen jungen Superhelden hat Peter Parker keinen Mentor. Robin hat Batman, Bucky hat Captain America, Peter – niemanden. Ganz alleine muss er lernen mit seinen Kräften umzugehen und gegen den Grünen Kobold zu kämpfen, den Vater seines besten Freundes Harry Osborn.

Seine Geschichte wird nicht nur in Comics in Szene gesetzt. Es gibt unglaublich viele TV-Comic-Serien. Und Kinotauglich wurde die Spinne auch gemacht. Ganze 4 Filme gibt es schon. Die kommen aber nicht überall so gut an.

Aber hey! Eine Film-Szene, die ist doch bestimmt bei jedem „hängen“ geblieben. Spider-Man kopfüber hängend, Mary Jane zieht ihm die Maske vom Kinn bis zur Nase runter und zack – küssen sie sich. Klitschnass, im Regen. Er kann eben auch sehr romantisch sein, der Spinnenjunge!

Auf dich – Peter Parker – und die nächsten 50 Jahre in denen eigentlich niemand wissen darf, dass du Spider-Man bist!

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Autor: Simon Dömer


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