
Wenn man sich in Berlin nach Frisörläden umsieht, fällt eines auf: es regieren Billig-Friseure, die bieten 10 Euro Schnitte an und föhnen darf sich der Kunde dann selbst. Wir haben einen Trend entdeckt, der in die andere Richtung – hin zur Föhnfrisur weist. Julia Oberlohr war in der Dry Bar am Walter-Benjamin-Platz gleich beim Ku-Damm und hat sich erklären lassen, wie die perfekte Welle aussieht.
„No cuts. No color. But amazing blowouts“ ist das Credo der Dry Bar gleich hinterm Ku-Damm. Hier wird weder gewaschen, noch geschnitten – hier wird nur geföhnt.
Vor drei Wochen hat die Dry Bar hier in Berlin eröffnet. Für 35 € bekommt die Kundin hier die Haare gewaschen, eine entspannende Kopfmassage und dann: den Amazing Blowout, so heißt die Föhnfrisur nämlich neuerdings. Die unterschiedlichen Frisuren haben dann Namen, wie Metropolitan (glatt mit wenig Volumen), Mochito (Beach-Waves) und den heiß begehrten Cosmopolitan (Locken über Locken).

Cocktails gibt’s in der Dry Bar nur als Frisur auf dem Kopf, aber ein Gläschen Prosecco darf sich die Kundin schon genehmigen, während sich die glatten Haare in Locken verwandeln.
Und unkompliziert ist auch: Einfach ohne Termin vorbeikommen und nach 30 Minuten geht es mit schicker Friese wieder raus aus der Dry Bar. Aber natürlich nicht, bevor der Amazing Blowout entsprechend bejubelt wurde.
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Autorin: Julia Oberlohr
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