Filme abseits der Berlinale

Es ist Berlinale Zeit – die Stadt steht wieder einmal im Zeichen des Films. Eine gute Gelegenheit sich auch mal den anderen aktuellen Produktionen zu widmen, die gerade in den Kinos anlaufen. Eine besonders Interessante ist: In Darkness. Eine der Hauptrollen spielt Benno Fürmann. David Krause hat sich mit ihm getroffen, um über den düsteren Film, in dem es um ein jüdisches Ghetto geht, zu sprechen.

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In Darkness versetzt den Zuschauer in die polnische Kälte von 1943. Lemberg kurz nach der Invasion der Nazis. In dem jüdischen Ghetto der Stadt, entdeckt der polnische Dieb und Einbrecher Leopold Socha eine Gruppe Juden bei ihrem Fluchtversuch. Gegen Bezahlung versteckt er sie in den dunklen Winkeln der Kanalisation….

Benno Fürmann spielt Mundek Margulies, einen der Juden. Für ihn ist „In Darkness“ weniger Kino- Unterhaltung, als vielmehr ein Versuch, die Zeit der Nationalsozialisten greifbar zu machen.

Gedreht wurde im Studio Babelsberg und an Originalschauplätzen in Polen – unter schwierigen Bedingungen für die Schauspieler.

Bereits vor der Premiere machte In Darkness international auf sich aufmerksam –erst auf diversen Filmfestivals, dann durch seine Oskar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film.

Das liegt nicht nur an der namenhaften Besetzung durch Benno Fürmann, Maria Schrader und Herbert Knaup. Sondern auch an der Regiearbeit von Agnieszka Holland, selbst gebürtige Polin.

Egal wie diesich die Jury am 26. Februar in Los Angeles entscheidet – ein bisschen Babelsberg ist mit dabei bei der diesjährigen Oscarverleihung.

Autor: David Krause



 

 

09.02.2012

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