Berliner Monumente: Schokoladen-Mitte

by Ulli König

by Ulli König

Berlin-Mitte ist hip, schick und die meisten Häuser sind längst neu saniert. Aber es gibt da dieses eine Haus in der Ackerstraße, das sich tapfer gegen Gentrifizierung wehrt: den Schokoladen. Aber auch die alternative Kulturstätte hat es immer schwerer im Kampf mit Investoren und steigenden Mieten. Golo Schmiedt über den Schokoladen als Berliner Monument.

Wer sich für dessen Erhalt einsetzen möchte, kann unter diesem Link die Petition unterschreiben.

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Ein Club, eine Bar, ein kleines Theater, dazu noch Ateliers, Proberäume und Ton-Studios – das alles ist der Schokoladen-Mitte. Vor gut 20 Jahren haben Hausbesetzer die leer stehende Schokoladenfabrik entdeckt.

Schon 1993 gibt’s das erste Mal Post mit der Aufforderung, das Gebäude zu räumen. Doch der Schokoladen kann diesen und viele weitere Räumungsversuche, die folgen, abwenden. Bis jetzt – am 23. September entscheidet ein Berliner Gericht darüber, wie es weitergeht und ob es weitergeht.

Um das Schlimmste zu verhindern hofft Anja Gerlich, die Sprecherin des Schokoladens, dass der Haus-Besitzer sich entweder für ein alternatives Grundstück entscheidet, welches ihm die Stadt anbietet oder, dass der Kaufpreis niedriger ausfällt. Dann könnte der Schokoladen-Verein das Gebäude kaufen und so einen nicht gerade unwichtigen Teil Berliner Kultur erhalten.



 

 

30.08.2011

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1 Kommentar zu “Berliner Monumente: Schokoladen-Mitte”

  1. Johannes

    02. September 2011 um 13.36 Uhr

    Schokoladen muss unbedingt erhalten bleiben, auch wenn er vielen Zugereisten zu kreativ ist, so ist er zugleich doch eines der kaum mehr vorhandenen Kapitel unmittelbarer Nachwendegeschichte.

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