
Wer kennt das Problem nicht: Man hat mal wieder nicht ausreichend Kleingeld dabei und will eigentlich nur eine Kleinigkeit kaufen. Zwar hat man immer seine EC- oder Kredit-Karte dabei, doch entweder muss man erst auf absurde Mindestsummen kommen um mit Karte zahlen zu dürfen, oder aber der Händler akzeptiert erst gar kein Plastikgeld. Aber diese Situation könnte bald der Vergangenheit angehören – Dank dem Startup SumUp!
Stefan Jeschonec ist einer der Gründer von SumUp und kennt das Problem des bargeldlosen Zahlungsverkehrs zu Genüge. Viele kleine Unternehmen und Handwerker akzeptieren keine Kartenzahlung. Denn normalerweise muss man sich eines der großen Kartenterminals mieten und dafür eine monatliche Nutzungsgebühr zahlen – oft laufen die Verträge über Jahre. Eben diese langfristigen Laufzeiten und die hohen Monatszahlungen sind die Gründe, weswegen kleinere Unternehmen oft auf eine Kartenzahlung verzichten. Deshalb haben sich Stefan Jeschonnek und sein Partner Jan Deepen SumUp ausgedacht.
SumUp ermöglicht Selbstständigen und kleinen Unternehmen Kartenzahlungen trotzdem zu akzeptieren. Die Entwickler haben ein Kartenlesegerät entwickelt, was jeder von seinem Smartphone aus benutzen kann. Das Gerät verbindet man mit selbigem durch den Kopfhörereingang und nach einer kurzen Registrierung kann man direkt Kartenzahlungen vornehmen.
Der große Vorteil dabei ist: Der kleine SumUp-Kartenleser kann sehr günstig produziert werden, denn die teure Elektronik, die in einem klassischen Kartenleseterminal steckt, wird hier durch das Smartphone ersetzt. Die Ersparnis gibt SumUp an seine Kunden weiter und verzichtet auf komplizierte Gebührenstrukturen und teure Gerätemieten.
SumUp verlang für pro Zahlung 2,7%, den Leser erhält man kostenlos dazu. Benutzt man das Gerät nicht, entstehen dafür auch keine Kosten.
Da SumUp keine weiteren Gebühren erhebt, ist die leidige Mindestbezahlsumme damit passé. Sogar Centbeträge können künftig mit EC- oder Kreditkarte beglichen werden.
Trotz des günstigen Angebots, bleibt die Sicherheit dabei aber nicht auf der Strecke. Das System ist PCI DSS zertifiziert, die höchste Sicherheitsstufe für Kartenzahlungen, die es gibt.
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Autor: Jan Mölleken









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