Vorsicht! Ein Trend geht um – Ublitzer

20 Millionen Euro entgehen der BVG jährlich durch Schwarzfahrer. Bald könnten es sogar noch mehr werden, denn die Internetseite Ublitzer.de verrät, auf welchen Strecken U- und S-Bahn-Kontrolleure unterwegs sind. Wie das funktioniert, was die BVG davon hält und ob es sich hier um einen neuen Trend handelt, das weiß Golo Schmiedt.

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30.08.2010

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4 Kommentare zu “Vorsicht! Ein Trend geht um – Ublitzer”

  1. CSDanger

    19. Januar 2011 um 08.41 Uhr

    Ich finde es ebenfalls eine Frechheit, die Preise immer weiter zu erhöhen und dafür wird man dann auf dem Bahnhof zusammengeschlagen, von stinkenden Pennern, Motzverkäufern und illegalen Musikanten belästigt (die übrigens selber ALLE schwarz fahren) und das in einer völlig verdreckten Bahn oder Fahrkartenkontrolleure bedrohen einen regelrecht (3-4 Mann kreisen einen ein wenn man seine Fahrkarte nicht gleich findet). Ich habe mein Abo schon gekündigt. Auf meiner Arbeitsroute wird nie kontrolliert und ich kann das mit Sicherheit sagen, da ich die jetzt schon ein halbes Jahr fahre während das auf meiner alten Route nie möglich war. Ausserdem wieso soll ich mit Abo rund 60 Euro bezahlen (AB) und der Schwarzfahrer wird (wenn er erwischt wird weil viele von denen machen das schon professionell und werden nie erwischt) mit gerademal 40 Euro zur Kasse gebeten? Ich zahle also mehr als derjenige der illegal fährt? Nee das mache ich auch nicht mit. Am Wochenende ja ok da zahle ich einen Einzelfahrschein wenn ich mich mit Freunden treffe, aber für meinen Arbeitsweg lohnt sich das überhaupt nicht. Ich habe es wirklich lange abgewogen weil ich kein Krimineller bin und für eine gute Leistung auch gerne meinen Beitrag leiste aber nicht in dieser Relation Leistung 10% und Zahlung 90%. Überhaupt erst versprechen die einem wegen Winter 2009 2 Monate kostenloses fahren. Und nach diesen 2 Monaten erhöhen sie einfach die Preise und schon muss der “Kunde” das Winterchaos doch mitbezahlen plus den beiden “Entschuldigungsmonaten”.

    Nein danke mein Abo läuft noch bis Ende April und dann bin ich raus aus diesem Drecksverein!

  2. Dan

    06. September 2010 um 12.21 Uhr

    Ähm…die BVG ist nicht privat, und macht auch keinen Gewinn, sondern Verlust. U-Bahn, Busse, Straßenbahnen kosten nun mal. Man könnte das Ganze natürlich auch anders finanzieren: Über eine ÖPNV-Steuer, City-Mau etc.

  3. Heike

    02. September 2010 um 18.20 Uhr

    In Anbetracht der Tatsache dass die BVG jährlich mit 4 Mio Subventionen gestützt wird – die ja letztlich von Steuerzahlern erbracht werden – erscheint mir eine Wettbewerbsverzerrung mehr als gegeben – denn Leistung und Fahrpreis scheinen in keinem vernünftigen ökonomischen Verhältnis zu stehen – und Fahrpreiserhöhungen mit den Preiserhöhungen (z. B. Strom) auf die Nutzer abzuwälzen – um trotzdem gewinnbringend arbeiten zu können – gut – man könnte meinen – dieses Unternehmen trägt sich nicht mehr ohne diese Subventionen – oder etwa nicht? Was passiert eigentlich mit einem Privatunternehmen welches keine Subventionen erhält, weil es sich eben nicht um ein ehemaliges staatliches Unternehmen in der nun schon – wieviel Jahre andauernden???? Privatisierung befindet???? – Wie sieht es also aus? – Dieses Unternehmen wird vom Markt verdrängt und durch andere ersetzt – oder nicht? Wer hat also ein Interesse daran – dass die BVG weiterhin Subventionen erhält? – Das ist doch die Frage….

    Ja der Unmut ist verständlich – weniger Leistung – für mehr Fahrpreis – Streckentaktung (Fahrzeitentaktung länger) – Service? – Nun – es gibt auch bei der BVG sehr wohl Leute die Ihren Job sehr gut machen – wie in anderen Berufen eben auch…

    Gut – ein Unrecht durch ein anderes zu ersetzen ist sicherlich nicht die Lösung die im Vordergrund stehen sollte – aber VERSTEHEN kann man es auf jeden Fall alle mal!!!

    LG Heike

  4. amateurbedarf frank

    02. September 2010 um 12.18 Uhr

    die stadt berlin will die autos von der strasse holen, bzw. die leute sollen den nahverkehr, sprich U-Bahn ect. benutzen, jagen aber die fahrpreise in die höhe, was einfach nicht aufhört, kommen somit den menschen keines wegs entgegen. also der fahrpreis in relation zu den kosten eines otto normal-autobesitzers sind absolut nicht ausgewogen.

    es gibt berufe wo man den ganzen tag ackert, aber nicht DAS einkommen erzielt.

    mal einen monat nicht zu bezahlen, erscheint mir eher als denkzettel, nicht als vergehen.

    gruss

    Frank

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