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5 Fakten, warum eSport ein Sport ist | Listomania

▷ Letzte Änderung: 2018-11-27
By Constanze [FluxFM] |

Tausende Fans in der Arena, die meisten im Trikot ihrer Lieblingsspieler. Dazu noch Millionen Fans vor dem Bildschirm. Was nach Fußball oder Basketball klingt, ist beim eSport mittlerweile ganz normal. Nur eines fehlt: Die Anerkennung als Sportart. Dafür setzt sich der eSport-Bund Deutschland, kurz ESBD, ein. Ende November 2017 wurde der Verband gegründet. Zum Geburtstag des Verbandes gratuliert FluxFM-Redakteur Ron Stoklas mit fünf Fakten, die er gesammelt hat:


Punkt 5: Volkssport eSport

Sie heißen Unicorns of Love, Playing Ducks oder 1. Berliner eSport-Club – 83 Vereine gibt es aktuell hierzulande. Teils als reine eSport-Vereine, teils als Angebot in einem klassischen Mehrspartenverein. Auch Teams wie Babelsberg 03 oder Hertha BSC sind im virtuellen Sport aktiv. Abseits traditioneller Vereine gibt es außerdem bis zu 150.000 Teams, die an Wettkämpfen teilnehmen. Und das allein in Deutschland.

Punkt 4: eSports TV

Nicht nur die Zahl der aktiven eSportler wächst, auch die Zuschauerzahlen nehmen zu. Der Branchenverband game geht schon jetzt von mehr als 3 Millionen Menschen in Deutschland aus, die mindestens einmal im Monat eSport-Matches gucken. Tendenz steigend.

Punkt 3: eSport weltweit

Was die FIFA für den Fußball, ist die IeSF für den virtuellen Sport. 2008 als weltweiter Dachverband gegründet, gehören inzwischen 46 nationale Verbände zur International eSport Federation. Neben dem deutschen ESBD unter anderem die Verbände aus Südkorea, Österreich und Jamaika.

Punkt 2: Sportlich, sportlicher, am eSportlichsten

Auf der Couch chillen, Chips futtern und ’ne Runde zocken – für eSport-Profis gibt’s das nur in der Freizeit. Bei Wettkämpfen gilt volle Konzentration, geistig wie körperlich. Studien zeigen: Puls-, Testosteron- und Kortisonwerte von eSportlern sind mit denen von DTM-Fahrern und Fußballprofis vergleichbar.

Punkt 1: Vom Videospieler zum Millionär

Die Zeiten als es im eSport nur um Ruhm und Ehre ging, sind längst vorbei. Die virtuellen Wettkämpfe sind ein Milliardengeschäft! 65 eSportler sind bereits Videospiel-Millionäre. An der Spitze steht ein Deutscher: Kuro Takhasomi, Spielername: KuroKy. Mit Einnahmen von rund 4,1 Millionen US-Dollar ist der DOTA 2-Profi der finanziell erfolgreichste eSportler der Welt.

Redaktion

Ron Stoklas
Wortredaktion
Spezialgebiet: Videospiele, Serien, Nerdkram und die ganz anderen Baustellen
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