5 schöne Hallenbäder in Berlin | Listomania

▷ Letzte Änderung: 2018-01-30
By Jakob |

Manch ein Berliner findet die Hallenbäder in der Umgebung eher schmuddelig und überfüllt. Das sieht Kollegin Filli Montag ganz anders. Sie zieht jede Woche ihre Bahnen und das fast immer woanders. Die fünf schönsten Bäder hat sie in einer Listomania zusammengepackt. Übrigens: Ab Donnerstag, wird Schwimmen in der Hauptstadt günstiger. Von den neuen Tarifen profitieren vor allem Familien sowie Früh – und Spätschwimmer. Wem das nicht als Ansporn reicht, mal wieder das Badezeug raus zu kramen – für den hat Filli hier einige anreizende Empfehlungen.


Platz 5: Stadtbad Charlottenburg

Das Hallenbad besteht aus zwei Becken: die Alte Halle und die Neue Halle. Das antike Becken in der Krumme Straße Nr. 10 wurde 1896 eröffnet und ist somit die älteste Schwimmhalle Berlins. Bei malerischer Jugendstil-Kulisse und 30°C Wassertemperatur lässt es sich im 25m Becken gemütlich schwimmen. Wer’s etwas sportlicher mag, sollte ein Haus weiter ziehen, in die sogenannte Neue Halle.Obwohl „neu“ auch hier nicht mehr wirklich zutrifft. Nicht nur von außen verspricht der graue Kasten 70er Jahre Atmosphäre, auch die Innenausstattung ist schon etwas in die Jahre gekommen. Die nostalgische Halle punktet dafür aber mit einem 50m Schwimmbecken, einem Nichtschwimmerbecken mit Rutsche sowie zwei Sprungtürmen. Die allerdings nur benutzt werden dürfen, wenn die Bademeister vorher ganz, ganz freundlich gefragt werden.
 

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Krumme Str. 9, 10585 Berlin
Krumme Str. 10, 10585 Berlin


Platz 4: SSE

Die Schwimm-und Sprunghalle im Europasportpark an der Landsberger Allee ist DIE Adresse für Profis und solche, die es werden wollen. Wer zur Riege „Langsamschwimmer“ gehört, ist in diesem Becken Fehl am Platz. Hier ist Tempo gefragt. Die Halle bietet mit ihren 50m Bahnen und diversen Sprungtürmen ordentlich Platz zum Austoben, auch deshalb werden hier oft Wettkämpfe und Schwimmmeisterschaften ausgetragen. Wer es etwas ruhiger mag, muss schon ins Kinderbecken oder Bistro ausweichen – oder gleich ein Schwimmbad weiter ziehen.
 

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Europasportpark, Paul-Heyse-Straße 26, 10407 Berlin


Platz 3: Stadtbad im Hotel Oderberger

Nach 30 Jahren Pause wurde das denkmalgeschützte Stadtbad vor zwei Jahren endlich wiedereröffnet. Viel Platz zum Schwimmen bietet das 20m lange Becken zwar nicht – die historische Architektur im Neo-Rennaissance-Stil und die charmante Atmosphäre können das aber wieder wettmachen: Große Torbögen zieren den Beckerand und stylische Lampen baumeln von der Decke. Fünf Tage die Woche ist der Pool geöffnet, am Wochenende wird das Becken trocken gelegt, mit Stühlen und Tischen bestückt und kann für Firmenfeiern, Hochzeiten und Geburtstage gemietet werden. Kleiner Nachteil: Mit 6 Euro Eintritt ist das Stadtbad Oderberger teurer als die stadteigenen Schwimmhallen.
 

Ein Beitrag geteilt von Gabriel Barcia-Colombo (@gabebc) am

Oderberger Str. 57, 10435 Berlin


Platz 2: Stadtbad Schöneberg Hans Rosenthal

Von außen wirkt die 1930 erbaute Schwimmhalle nicht gerade einladend. Einmal drinnen, kommt aber prompt Urlaubsstimmung auf: Whirlpools, ein 32°C warmes Solebecken und eine bunte Unterwasserbeleuchtung am Abend. Im 25m Becken lässt es sich entspannt schwimmen – mehr Dynamik gibts dagegen im Außenbecken mit Strömungskanal. Die Kids können auf der Riesenrutsche oder auf einem der zwei Sprungstürme die Sau rauslassen – schnelles Einschlafen garantiert.
 

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Hauptstraße 39, 10827 Berlin


Platz 1: Stadtbad Neukölln

Saunieren wie die Römer. Das gibt’s im denkmalgeschüttzen Neuköllner Stadtbad. Mit seinen hohen Säulen und dem kunstvollem Mosaik, ist es für Müßiggänger genau das Richtige: Auch die zwei Schwimmhallen bieten eher eine kleine Abkühlung, als dass hier ernsthaft Sport betrieben werden kann. Geschwitzt wird dafür in der Sauna, im Dampfbad oder im Caldarium – einer antiken Therme, wie sie schon die alten Römer benutzt haben. Entspannung pur.
 

Ein Beitrag geteilt von Philipp Neisskenwirth (@philneis) am

Ganghoferstraße 3, 12043 Berlin


Ein Kommentar

  1. Holger Steinbach says:

    Super! Dafür hat die Sauna im Stadtbad Neukölln dann mal eben um 50 Cent auf 16 € für 3 Stunden aufgeschlagen … soviel zum Thema „billiger“ und irgendwo muss man die Verluste ja wieder reinholen …
    Wenn da nicht diese blöde 3-Stunden-Regel ohne Nachzahlmöglichkeit (außer auf den Tagestarif in Höhe von 19 €) wäre, fände ich es ja noch halbwegs OK. So gehe ich da immer quasi mit der Stoppuhr in der Hand rein, um drei Aufgüsse zeitgerecht unterzubekommen …

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