Beirut – Gulag Orkestar | Das große Ganze

Beirut – Gulag Orkestar | Das große Ganze

▷ Letzte Änderung: 2016-05-06
By Nina [FluxFM] |
Im Radio:
7. Mai 2016, 18 Uhr
8. Mai 2016, 22 Uhr
9. Mai 2016, 19 Uhr

Manche Alben sind so wichtig, dass man sie einfach mal am Stück hören muss. FluxFM widmet sich in Das große Ganze den Platten, die jeder im Schrank hat und die wir einfach mal zusammen hören wollen. Den Platten, die bahnbrechend waren, den Debütalben großer Bands und vergessenen Scheiben. Wir spielen sie von vorne bis hinten und zwischendurch erfahrt ihr alles, was ihr über den jeweiligen Langspieler wissen müsst. Diesmal beschäftigen wir uns mit:

Beirut – Gulag Orkestar

beirutAls das Debütalbum von Zach Condon am 9. Mai 2006 erschien, war die Indie-Szene leicht verwirrt: Was war denn hier los? Schellenkränze, Bläser, Klarinetten, Akkordeons, Cellos, Ukulelen, die sich zu Balkanfolk, Polka und schwerer osteuropäischer Volksmusik erheben. Gleichzeitig war das aber eben auch Pop.

Condon war 19 als er bereits vier Colleges abgebrochen hatte. Stattdessen ging er mit seinem Bruder nach Europa, wo er merkte, dass Weltmusik nicht nur etwas ist, das man halbironisch belächelt, sondern dass das ernstzunehmende Musik ist, die Condon eine völlig neue Sichtweise auf das Musizieren eröffnete.

Wieder Zuhause nimmt er in seinem Schlafzimmer sein Debütalbum Gulag Orkestar auf. Benannt nach den Gulags, den Arbeitslagern der Sowjetunion, erklärt sich schon hier die funkelnde Melancholie der Songs, die soweit wie möglich auf Songtexte verzichten und stattdessen die Geschichten und Gefühle durch eine flamboyante Instrumentierung und spannungsgeladene Kompositionen transportiert.

Gulag Orkestar war der Anfang einer beachtlichen Karriere. Als Beirut veröffentlicht Zach Condon bis heute vier Alben, hat seinen ganz eigenen Sound gefunden und verkauft die größten Hallen aus.

Ob Gulag Orkestar tatsächlich so bahnbrechend oder einfach nur ungewohnt war, was der Rhein mit Brandenburg zu tun hat und ob man Songs über italienische Postkarten zwangsläufig in Italien schreiben muss, klären wir diese Woche bei Das Große Ganze.

Und wer gut zuhört, der kann außerdem Karten für das Konzert von Beirut am 9. Juli in der Zitadelle gewinnen. Dazu müsst ihr nur eine Frage beantworten – aber Achtung: Diese und die dazugehörige Antwort gibt es nur in der Sendung.

Musikredaktion

Melanie Gollin
Musikredaktion & Programmplanung,
entdeckt neue Musik und kann super Kuchen.

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Moderation / Redaktion

Heiko Reusch
Ist zu hören bei Flux Forward, Auslandsspionage und immer wieder zwischendrin.

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2 Kommentare

  1. Rosalie says:

    Hallo liebes Fluxfm-Team. Also irgendwie bin ich verwirrt: auf eurer finde ich die Sendung nicht und der 30.4/1. und 2.5 ist auch schon rum! Was mache ich Pappnase falsch?

    • Nina [FluxFM] says:

      Hi Rosalie,
      da hat sich leider ein Fehler eingeschlichen. Die Zeiten stimmen jetzt aber, d.h. heute Abend ab 19 Uhr kannst du die Sendung nochmal im Radio hören.
      Liebe Grüße
      Nina

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