Max und Nono von Biking Borders (Foto: Maximilian Jabs/Nono Konopka)
Max und Nono von Biking Borders (Foto: Maximilian Jabs/Nono Konopka)

Biking Borders | Krautfunding

▷ Letzte Änderung: 2019-01-09
By Lena Mempel |

Name: Biking Borders
Funktion: Crowdfunding
Krautfunding: Biking Borders bis zum Sommer 2019

15.000 Kilometer Rad fahren – durch die Türkei, den Iran, bis nach China. Unter dem Motto Biking Borders machen zwei Jungs nicht nur Abenteuerurlaub, sondern sammeln auch Spenden. Wofür verrät euch Lena Mempel aus der FluxFM-Redaktion.



Nach dem Studium haben Max Japs und Nono Konopka Lust auf ein Abenteuer – und sie wollen die Welt ein bisschen besser machen. Inspiriert hat sie ihre Freiwilligenarbeit in Asien und Zentral Amerika. Nono hat neun Monate in Mexiko gelebt:

Wir haben für uns einfach festgestellt, dass es superviele Menschen gibt, die gerne zur Schule gehen würden, aber einfach keine Möglichkeit dazu haben. Und haben für uns beschlossen: Wenn wir fertig sind mit dem Studium, wollen wir gerne etwas machen, um anderen Kindern diese Bildung auch zu ermöglichen.

Geld sammeln mit einer 15.000 Kilometer langen Fahrradtour? Anfangs nur eine verrückte Idee. Schließlich sind beide vorher nie groß geradelt, höchstens mal zur Uni und zurück. Aber was absurd ist, bringt Aufmerksamkeit. Getreu ihrem Motto „nicht können, trotzdem machen“ entsteht Biking Borders, um eine Schule in Guatemala zu bauen.

Ich, Nono war in Guatemala und hab eine längere Zeit dort verbracht und habe gesehen, vor allem in den ländlichen Regionen, wie Kinder dort einfach gar keine Möglichkeiten haben zur Schule zu gehen. Das hat mich sehr getroffen. Und dann haben wir uns eine Hilfsorganisation, Pencils of Promise, herausgesucht. Und wir haben uns dann direkt nach dem Vulkanausbruch, der letztes Jahr dort stattgefunden hat, auf Guatemala geeinigt.

 

Biking Borders am Ohridsee, Mazedonien

Biking Borders am Ohridsee, Mazedonien (Foto: Maximilian Japs/Nono Konopka)

 
50.000 Euro wollen sie mit ihrer Fahrradtour sammeln. Im September in Berlin gestartet, sind die Jungs jetzt im schneebedeckten Cappadocia, eine Region südöstlich von Ankara. Acht Länder und sechs Monate auf dem Fahrrad liegen noch vor ihnen. Nachts ist es kalt, tagsüber verdammt anstrengend. Aber auch nach 4000 Kilometern ist Max noch motiviert:

Uns war von vornherein klar, dass es bei diesem Projekt darum geht, Grenzen zu überschreiten. Sein es Ländergrenzen, aber vor allen Dingen auch unsere körperlichen Grenzen. Jeden Tag auf dem Rad sitzen, sich an alle Anstrengungen gewöhnen, das geht nur wenn man einen Traum und das Ziel immer vor Augen hat. Vor allen Dingen in schlechten Momenten, wenn man es hasst und denkt: Warum mach ich das hier eigentlich? Das gibt einem immer die Kraft weiterzumachen.

Ein bisschen über die Hälfte des Geldes haben Nono und Max bereits erradelt. Chapeau Jungs – auf die nächsten 11.000 Kilometer Abenteuer.

Wenn ihr ein Crowdfunding-Projekt kennt, das wir hier auch einmal vorstellen sollen, oder vielleicht selbst eines gestartet habt, dann meldet euch bei uns. Am besten per Mail an krautfunding@fluxfm.de, dann landet es direkt beim Richtigen. Habt bitte Verständnis dafür, dass wir aufgrund der vielen Einsendungen nicht alle Projekte vorstellen können.

Wortredaktion

Lena Mempel
Wortredaktion
Spezialgebiet: Stil, Stadtleben, Popkultur, Crowdfundings – und verganer russischer Zupfkuchen”

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