In Creature in the Well schlüpft ihr in die Rolle des Roboters RBT-K. (Quelle: Flight School Studio)
In Creature in the Well schlüpft ihr in die Rolle des Roboters RBT-K. (Quelle: Flight School Studio)

Creature in the Well – Pinball mit Schwertern | Daddeltipp

▷ Letzte Änderung: 2019-09-11
By Ron |

R2D2, Wall-E und Nummer 5 bekommen Konkurrenz von RBT-K. Der Roboter ist die Hauptfigur des Spiels Creature in the Well. Für FluxFM-Gameboy Ron Stoklas ist in die Rolle des Robos geschlüpft und sagt: Der wilde Mix an Spiel-Genre macht das Game besonders.


Bunter Genre-Mix

Hack and Slay trifft Puzzle-Game trifft Dungeon Crawler trifft Pinball-Maschine. Das ist Creature in the Well. Aber der Reihe nach: Als Roboter RBT-K wacht ihr in einer Wüste auf und lauft durch einen Sandsturm. Euer Ziel: Ein Berg. In diesem befindet sich eine uralte Fabrik, inaktiv und verlassen. Zumindest fast. Eine Kreatur lebt dort – und die ist kein Freund.

Kreatur: „Oh? Nach so langer Zeit kehrt ein einsamer Ingenieur zur Maschine in MEINEM Berg zurück. Wenn du hier bist, um deine Arbeit zu Ende zu bringen, solltest du lieber umkehren. Ich habe schon viele deiner Sorte vernichtet.“

Puzzeln und paddeln

Im Spiel müsst ihr fleißig lesen. Infos zur Story gibt es nämlich nur als Text. Um mehr zu erfahren und die Maschine im Berg zu aktivieren, kämpft ihr euch durch acht Level – und das in feinster Pinball-Manier. Mal müssen Energiekugeln gegen diverse Flipperelemente im Raum geschlagen werden. Mal müssen Puzzle-Rätsel durch gezielte Schlag-und-Abprall-Kombos gelöst werden. Mal müsst ihr Fallen deaktivieren, die in die Dungeons platziert sind. Das flippern ist elementarer Teil des Spiels: Für jedes getroffene Element erhaltet ihr Energie. Diese wird benötigt, um verschlossene Türen zu öffnen oder Upgrades durchzuführen.

Ein pfanntastischer Sound

Zum Wegschlagen der Kugeln nutzt ihr Schwerter, Baseballschläger oder Bratpfannen, die überall in der Welt verteilt zu finden sind. Diese sind nicht nur im Design, sondern auch in ihrem Sound einzigartig. Die Schläger haben zudem verschiedene Fähigkeiten. Manche verstärken euren Schlag, andere verlangsamen die umherfliegenden Elemente. Je nach Level und Aufgabe ist eine andere Kombo angesagt. Diese Wechsel sorgen dafür, dass die eigentlich simple Spielmechanik nicht langweilig wird.

Eine Welt zum verlieben

Ein weiteres Highlight ist die Spielwelt. Die graue trostlose Welt der Maschine trifft auf bunt und abwechslungsreich gestaltete Dungeon-Bereiche. Postapokalyptischen Flair gibt es außerhalb vom Berg. Dort steht das heruntergekommene Dorf Mirage inmitten des scheinbar bereits seit Jahren andauernden Sandsturms. Immer wieder werden Welt und Spielgeschehen dabei durch die automatisierte Kameraführung in Szene gesetzt. Anfangs kann dies zwar zu ungewohnten Bewegungsmustern führen, sobald man sich jedoch daran gewöhnt hat, sehen die Perspektivwechsel im Spiel unglaublich gut aus.

Das Pinbrawler-Experiment

Die atmosphärische Spielwelt mit tollem Design und fabelhaftem Sound, der Mix aus Puzzleelementen und Flippermechaniken sowie die filmische Kameraführung – die Kombination all dieser Elemente macht Creature in the Well zu einem spielerisch geglückten Experiment.

 

Spiel: Creature in the Well
Genre: Action-Geschicklichkeitsspiel
Release: 06.09.2019
Plattformen: Nintendo Switch, Microsoft Windows, Xbox One
Entwickler: Flight School Studio
Publisher: Flight School Studio
Preis: 12,49 Euro (PC, Steam); 14,99 (Nintendo Switch, Xbox)

Redaktion

Ron Stoklas
Wortredaktion
Spezialgebiet: Videospiele, Serien, Nerdkram und die ganz anderen Baustellen
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