Os Mutantes, die Mutanten, Band, Brasilien, Psychdelic, Tropicalismo, 60s
Os Mutantes (Bildbearbeitung: Constanze Kaul)

Os Mutantes – Os Mutantes | Das große Ganze

▷ Letzte Änderung: 2018-06-20
By Constanze [FluxFM] |
Im Radio:
samstags, 18 Uhr
montags, 19 Uhr
mittwochs, 22 Uhr

Manche Alben sind so wichtig, dass man sie einfach mal am Stück hören muss. FluxFM widmet sich in Das große Ganze den Platten, die jeder im Schrank hat und die wir einfach mal zusammen hören wollen. Den Platten, die bahnbrechend waren, den Debütalben großer Bands und vergessenen Scheiben. Wir spielen sie von vorne bis hinten und zwischendurch erfahrt ihr alles, was ihr über den jeweiligen Langspieler wissen müsst.

In dieser Woche dreht sich eine Stunde lang alles um folgendes Album:


Os Mutantes – Os Mutantes

“Tropicalismo” ist wohl die am interessantesten klingende politische Bewegung jemals – Kritik an Konsummentalität, am Einfluss der Massenmedien und der repressiven Politik Brasiliens. Vor allem musikalisch brachte man diese Kritik am besten zum Ausdruck, indem gängige Pop-Klischees gemieden und ganz unterschiedliche Genres miteinander verbunden wurden. Einer der bekanntesten Vertreter ist die brasilianische Psychedelic-Rock-Band Os Mutantes, die sich 1966 in São Paulo gründete. Knapp zwei Jahre später erschien das gleichnamige Debüt “der Mutanten”: Os Mutantes. Das Album mit seinem Mix aus Covern und Originalen, traditioneller brasilianischer Musik mit europäischen und US-amerikanischen Einflüssen ist eines der Must-Listen-To-Alben und auf sämtlichen Top-Listen zu finden.

Nun wird die Platte ein halbes Jahrhundert alt. Kollegin Melanie Gollin und Daniel Koch vom Intro-Magazin spielen es diese Woche in voller Länge in: Das große Ganze.

 

Das große Ganze – Podcast

Die Sendungen gibt es hier neuerdings immer ab Montag nach der Erstausstrahlung vier Wochen lang zum Nachhören

Das große Ganze zu Os Mutantes – Os Mutantes

Das große Ganze zu Bruce Springsteen – Darkness On The Edge Of Town

Das große Ganze zu Fleet Foxes – Fleet Foxes

Das große Ganze zu Kraftwerk – Menschmaschine


 


Eine Auswahl der Alben, denen bisher in Das große Ganze eine volle Stunde gewidmet wurde und der wundervollen Cover, die dabei “entstanden” sind, seht ihr in dieser Galerie:

Musikredaktion

Melanie Gollin
Musikredaktion & Programmplanung,
entdeckt neue Musik und kann super Kuchen.

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9 Kommentare

  1. Jördis says:

    Also Leute, ich kann mich jetzt auch täuschen, aber das ganze Album in voller Länge ist ja nicht ganz richtig…. Zumindest habt ihr nicht die mir bekannt Album-Version von Heros sondern die wesentlich kürzer Single/Radio-version gespielt…. L.G.joe

  2. Erie M. Plaue says:

    Schön, aber bitte mehr alte Leute unter die Moderatoren!!! Frau Gollin ist kompetent, da freut man sich drüber. Aber das isses dann auch, schade!

    • Hallo Erie! Was hat Alter mit Kompetenz zu tun? Ist ein bisschen sehr pauschal. Aber für dich zur Info: Unsere Moderator*innen sind zwischen 45 und 28 Jahre alt. LG aus der Redaktion

    • Marie says:

      Ich glaube ich weiß, was Erie meint. Mein doch recht reflektiertes Tomte-Jugendzimmer-Herz hüpfte mehrmals auf (Yea, so klang das, ich kann alles mitsingen!) und kriegte dann durch Frau Gallien sofort wieder eins auf den Deckel. Etwas nervig und aufreibend….

  3. André Z. says:

    Hallo Leute,
    ganz großes Kompliment!

    Eine Sendung mit Inhalt und Anspruch, eine wohltuende akustische Insel im Radio mitten im hektischen, flachen Sendungsdschungel!

    Vielen Dank!

  4. Gerd says:

    Liebes Flux-Team,
    ich hab’ es schon bei der Nina-Hagen-Sendung nicht verstanden und komme nun auch bei Pink Floyd nicht weiter (mehr Erfahrung hab ich noch nicht mit dem großen Ganzen): warum spielt Ihr die Songs nicht aus, wenn Ihr das ganze Album präsentieren wollt (was ja schön und gut ist)? Warum sprecht Ihr ständig auf Intro oder Schluss? Ich empfinde das als extrem störend, gerade auch weil ich oft so kompetent von Euch auf die Songs vorbereitet werde und so selbst nach Jahrzehnten noch neue Aspekte raushören kann. Ist das eine Rechtsfrage? Findet Ihr das besser so? Soll es gar Konzept sein? Ich verstehe es jedenfalls nicht. Und zumindest bei mir führt das rasch dazu, mir dann doch lieber einfach gleich das Album anzuhören…
    Viele Grüße
    Gerd

    • Ann-Kathrin [FluxFM] says:

      Lieber Gerd,
      hier eine Antwort von Melanie:
      Das ist Radio. Sowas nennt man Ramptalk. Wer das Album ungestört hören will, der kann das jederzeit tun, analog oder digital. Wir reden selten über die ersten oder letzten 15 Sekunden (die von diesem Auf-die-Songs-Draufquatschen betroffen sind). Wir haben zum Reden immer nur so viel Zeit wie 60 Minuten minus Albumlänge übrig lässt. Und wenn wir dann auf die Sachen eingehen wollen, die auch nach Jahrzehnten noch neue Aspekte entdecken lassen, dann müssen wir uns diese Zeit eben nehmen – manchmal eben durch Ramptalk. Die Alternative wäre ganze Songs wegzulassen oder ein anderes, kürzeres Album zu besprechen.
      Bei Pink Floyd allerdings (da geb ich Gerd absolut recht) ist die CD/mp3-Version der Platte so kacke geschnitten, dass die Lieder nach der letzten dynamischen Stelle abgeschnitten wurden und das Outro am Anfang des nächsten Songs kommt – von der Plattenfirma, nicht von uns.

  5. Samesamebutdifferent says:

    Listen to George Carlin for a start.

  6. funkypopmusic says:

    79 Jahre? Jetzt übertreibt Ihr aber…

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