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Die 5 wichtigsten Safety-Tipps für besseren Datenschutz | Listomania

▷ Letzte Änderung: 2019-01-22
By Constanze [FluxFM] |

Whatsapp-Nachrichten, IBAN-Nummern und Emailverläufe. Alles Dinge, die wir nicht gerne in der Öffentlichkeit preisgeben wollen. Trotzdem passiert es immer wieder: Hacker*innen finden Zugang zu unseren Daten. Mila Weidelhofer aus der FluxFM-Redaktion hat fünf nützliche Tipps zusammengestellt, wie ihr euch geschützt im Netz bewegen könnt.



Punkt 5: Zwei-Faktor-Authentifizierung

Ein wahnsinnig kompliziert klingendes Wort, eigentlich eine ganz einfache Sache. Heißt nur: Das Passwort reicht nicht mehr, um sich einzuloggen. Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung bekommt ihr zusätzlich eine SMS mit Code als Bestätigung. Ein*e potentielle*r Hacker*in braucht jetzt euer Handy, um sich einzuloggen. Eine Alternative zur SMS: Die Authentifizierungsapp Authy. Mit der App können alle großen Anbieter wie Instagram, Facebook und Co. doppelt gesichert werden.

Punkt 4: Facebook

Nein, schon verstanden. Ohne den Geburtstagsreminder von Facebook und die Veranstaltungseinladungen deiner Freund*innen bist du aufgeschmissen, aber sonst ist Facebook echt fragwürdig. Ein Tipp, um es sicherer zu machen: Verknüpfungen löschen. Klicke auf Einstellungen, Apps und Websites und schon wird klar: Seit zehn Jahren tracke ich meine Schrittzahl bei Facebook, teile meinen Musikgeschmack und die Profilbilder für Datingapps. What the… Lösung. Registriere die Konten, die du aus Faulheit einmal mit Facebook verknüpft hast, mit einer sicheren Mailadresse neu.

Punkt 3: Der Selbstcheck

Auch jedes noch so gute System kann gehackt werden. Aber wie bekomme ich heraus, ob ich überhaupt gehackt wurde? Die Website have.i-been-pwnd.com gibt antworten. Einfach deine Mailadresse eingeben und zack: Du sieht nicht nur ob, sondern auch bei welchem Hackerangriff dein Konto möglicherweise gehackt wurde. Außerdem können auf der Website Passwörter geranked werden. Du gibst dein Passwort ein und siehst wie oft diese Kombination weltweit genutzt wird.

Punkt 2: Alternative Messenger

Threema, Signal, Telegram. Es gibt unzählige Alternativen zum gläsernen Nachrichtendienst Whatsapp. Und ja, wen interessiert schon gerade dein nacktes Spiegelselfie. Aber bitte: Wenn es sein muss, dann lade dir für ein paar Euro der Einfachheit halber gleich alle drei Apps runter. So bleibst du mit allen Freund*innen in Kontakt und kannst sicher verschicken, wonach dir ist.

Punkt 1: Real-Life Datendiebe

Wir haben alles getan. Unsere Passwörter sind eine Groß-Klein-Kombi, kilometerlang und mit dem Geburtstagsdatum unseres Hundes versehen. Aber was tun gegen die Datendieb*innen im Real-Life? Die Antwort liefert die App Lockwatch. Datenschutztechnisch ein wenig fragwürdig, aber vor allem bei Teenies sehr beliebt. Lockwatch macht automatisch ein Foto mit der Frontkamera, wenn der Entsperrcode am Handy falsch eingegeben wird. Das Foto bekommst du via Mail zugesendet und der*die potentielle Datendieb*in wird auf frischer Tat ertappt.

Wortredaktion

Mila Weidelhofer
Wortredaktion
Spezialgebiet: Feminismus, Innenpolitik, Rückrufe und Feierabendbier auf der Dachterrasse”

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