Felix Kramer (l.) und Fahri Yardım übernehmen in "Dogs of Berlin" die Ermittlungen. | Quelle: Katja Kuhl / Netflix
Felix Kramer (l.) und Fahri Yardım übernehmen in "Dogs of Berlin" die Ermittlungen. | Quelle: Katja Kuhl / Netflix

Dogs of Berlin | Breitbild

▷ Letzte Änderung: 2018-12-06
By Ron |

„Meisterhaft gefilmt“, „Eine unglaubliche Geschichte“, „Eine der besten Deutschen Serien aller Zeiten“ – das Loblied auf Dark, die erste Netflix-Produktion aus Deutschland war phänomenal. Riesige Fußstapfen für Dogs of Berlin – die zweite deutsche Serie des Streaminganbieters. Ron Stoklas berichtet.

Den Beitrag von Ron Stoklas vom 03. Dezember gibt es hier zum Nachhören:

ACHTUNG: Im Beitrag werden Ereignisse erwähnt, die als Spoiler verstanden werden können!


Die dunkle Seite Berlins

Los geht’s mit einem Knall: In Berlin-Marzahn wird Deutschlands bester Fußballer tot aufgefunden. Und das am Tag vor einem wichtigen Spiel gegen die Türkei. Pikant: Der Kicker hat türkische Wurzeln. Für die Polizisten Erol Birkan und Kurt Grimmer beginnt die Suche nach dem Mörder.

Arabische Clans, die kroatische Wettmafia, deutsche Nazis und Polizisten, die es mit Recht und Moral nicht ganz so genau nehmen. Gefühlt haben irgendwie alle Dreck am Stecken. Dazu kommt, dass in Dogs of Berlin alle Gruppen durch kleine Nebenschauplätze miteinander verbunden sind.
 

Ein bisschen Licht und sehr viel Schatten

Ein überzeugender Cast um Anna Maria Mühe und Farih Yardim, ein düsteres Berlin-Bild und die Frage nach der gesellschaftlichen Spaltung: Dogs of Berlin bietet interessante Ansätze. Richtig zünden will es aber nicht. Die Figuren sind zu stereotyp. Die Handlung vorhersehbar. Die Kamera im Wechsel zwischen Welt- und Kreisklasse. Und die Dialoge…Naja…

Ein bisschen Nick Tschiller-Tatort, ein bisschen 4 Blocks – alles zusammen in den Mixer geworfen. Fertig ist Dogs of Berlin – leider waren die Zutaten für die Serie von Regisseur Christian Alvarts nicht mehr ganz so frisch.
 

Ab dem 7. Dezember 2018 steht die erste Staffel von Dogs of Berlin beim Streaminganbieter Netflix zum Bingewatching bereit. FluxFM-Redakteur Ron Stoklas ist nach den ersten Episoden noch nicht in Feierlaune.

Redaktion

Ron Stoklas
Wortredaktion
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