Vor 40 Jahren hat Elvis das Gebäude verlassen
Vor 40 Jahren hat Elvis das Gebäude verlassen

Die Elvis-Facts zum 40. Todestag des King of Rock’n’Roll & Elvis Special

▷ Letzte Änderung: 2017-08-18
By Konstantin [FluxFM] |
Im Radio:
14. August 2017,
19 bis 21 Uhr

Wiederholung:
20. August 2017,
22 bis 0 Uhr

In dieser Woche ist es 40 Jahre her, dass Elvis zum letzten Mal ein Gebäude verlassen hat. Damals endgültig in Richtung Jenseits. Nicht nur mit seinem Hüftschwung hat Herr Presley Grenzen überschritten und Genre-Mauern eingerissen. Der King ist, ohne zu übertreiben, einer der einflussreichsten und nebenbei auch noch erfolgreichsten Künstler der Musikgeschichte. Egal ob mit Oma oder in der Rock’n’Roll Hall of Fame. Elvis hören alle!

5 Elvis-Fakten zum 40. Todestag des King of Rock’n’Roll

Karate Elvis

Während seiner Zeit beim Militär entdeckt Elvis die japanische Kampfsportart für sich. Auch während seiner Stationierung im hessischen Friedberg feilt der King of Rock’n’Roll zusammen mit dem deutschen Karatelehrer Jürgen Seydel an seiner Technik. Wenig später bekommt Elvis seinen schwarzen Gürtel in den USA. In den 60ern ist Elvis einer der Pioniere des Karate in den USA, noch bevor der Kampfsport weltberühmt wird. Nicht nur im Dojo, auch auf der Bühne und in seinen Filmen benutzt Elvis seine Karatekünste für Kampfszenen und Tanzeinlagen.

Elvis Sandwich

Ein paar Scheiben Bacon. Dazu zwei Scheiben portugiesisches Süßbrot. Diese im Bacon-Fett ein wenig schmoren lassen. Währenddessen eine Banane in Scheiben schneiden und karamellisieren. Brotscheiben mit ordentlich Erdnussbutter beschmieren, auf die eine Seite die Bananenscheiben, auf die andere Bacon. Zusammenklappen – fertig ist das Elvis-Sandwich! Live nachgekocht von unseren Elvis-Fans:


Bild: Nina Maul

Graceland

Zwei Marmorlöwen vor der Tür. Tonstudio, Bar, Billardzimmer und ein ziemlich toter King of Rock’n’Roll im Garten. Graceland ist der ehemalige Wohntempel von Elvis und zieht jährlich über eine halbe Millionen Besucher nach Memphis, Tennessee. Das nach der Vorbesitzerin Grace Toof benannte Anwesen, ist das am meisten besuchte, private Gebäude in den USA, mal abgesehen vom Weißen Haus. Auch wenn das Gebäude zum Museum umgebaut wurde, in den ersten Stock darf bis heute nur die engste Presley-Familie.

Elvis Briefmarke

1992, 15 Jahre nach dem Tod von Elvis Presley, gibt der U.S. Postal Service bekannt eine Erinnerungsbriefmarke für den King of Rock’n’Roll zu produzieren. Zwei Bilder stehen zur Auswahl. In einer noch nie dagewesenen Aktion veranstaltet die Postbehörde eine Abstimmung in den gesamten USA. Über eine Millionen Menschen nehmen teil. Es gewinnt das Motiv eines knackig, jungen Elvis mit Mikrofon. Die Elvis-Briefmarke ist bis heute die meistverkaufte Erinnerungsmarke in den Vereinigten Staaten.

Rekord Elvis

Das musikalische Gesamtwerk des King of Rock’n’Roll beläuft sich auf mehr 600 Songs. Allein 15 davon tragen das Wort „blue“ im Titel. Darunter Songs wie „Blue Christmas“, „Moody Blue“ und „Blue Moon of Kentucky“. Den Plattenverkäufen hat die geschnulzte Traurigkeit aber keinen Abbruch getan. 167 mal gab es Gold und Platin Auszeichnungen. 2007 durchbrach Elvis post mortem die magische Grenze von einer Millarde verkaufter Tonträger. Und es geht immer weiter. Auch vergangenes Jahr wurden mehr als eine Millionen Elvis-Alben verkauft. Keiner hat weltweit mehr Platten verkauft als der King. Und das obwohl Elvis nie ein Konzert außerhalb von Nordamerika gespielt hat.

Zwei Stunden Elvis am Stück mit Songs und Nerdfacts mit unseren Experten Nils und Martin gibt es am 14. August von 19 bis 21 Uhr auf FluxFM!

4 Kommentare

  1. Stole says:

    Hallo,
    eurer Autorin / eurem Autor ist da ein Fehler unterlaufen. Karate kommt aus Japan, das ist richtig. Bruce Lee ist Chinese. Bruce Lees Kampfkunststil ist ‚Jeet Kune Do‘ und beruht auf ‚Wing Chun Kung Fu‘. Also kurz gesagt, Bruce Lee hat Kung Fu weltberühmt gemacht, nicht Karate. (Das ist so ein bisschen, als ob man Beatles und Rolling Stones in einen Topf werfen würde).
    Das Lied von Carl Douglas, was im Einspieler im Hintergrund läuft, heißt übrigens auch ‚Kung Fu‘ nicht Karate.
    Grüße

    • Lennart says:

      Danke für den Hinweis über die Unterschiede zwischen Kung Fu und Karate und Bruce Lees Rolle in der Verbreitung der unterschiedlichen Kampfkünste. Auch wenn unser Wissen über asiatische Kampfkunststile als rudimentär enttarnt wurde, hat uns die Gefahr hier im übertragenen Sinne Bealtes und Stones in einen Topf zu werfen doch in helle Aufgregung versetzt.

      Danke für die anschauliche Korrektur! Wir haben die entsprechende Stelle hoffentlich zufriedenstellend angepasst.

  2. Masha says:

    Liebes Team,
    könnt ihr bitte die Playliste posten? Die war wunderbar, vielen Dank für die super zwei Stunden!
    LG
    Mascha

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