Giorgio Moroder und Mathias Weck

„Ich bin absolut noch nicht müde!“ – Giorgio Moroder im FluxFM Interview

▷ Letzte Änderung: 2015-06-10
By Marc Augustat |

6169J5fhIfL._SS280 Seitdem Giorgio Moroder auf dem letzten Album von Daft Punk auftauchte und sogar einen eigenen Song bekam, ist der Dance-Veteran wieder begehrt wie in seinen besten Tagen. Als Produzent machte er Donna Summer zum Weltstar und verhalf dem Synthesizer zu seiner dominanten Rolle in der Popkultur. Spätestens in den Achtzigern war der synthetische Computer-Sound, den er mit Titeln wie „I Feel Love“ prägte, allgegenwärtig.

Mit Oscars und Grammys im Schrank seines Hauses in Los Angeles schaut Giorgio Moroder auf ein ausgefülltes Leben in der Discosphäre zurück. Und geht’s nach ihm, ist noch lange nicht Schluss. Im Gespräch mit Mathias Weck spricht der im Südtiroler Teil von Italien geborene Produzent über Déja Vu, sein erstes Album nach 30 Jahren, gibt Einblick in moderne Pop-Produktionen und kann durch seine Erfahrung interessante Vergleiche ziehen.


Wie klingt der moderne EDM Sound denn für diejenigen, die elektronische Tanzmusik in der ersten Stunde mitgestaltet haben?

 

Wünscht man sich nicht, dass man die aktuelle Technik, die das Musikmachen heutzutage so vereinfacht, damals schon gehabt hätte?

 

Hat der Disco-Pate seine alten Synthesizer eigentlich aufbewahrt? Was verbindet er mit diesen geschichtsträchtigen Instrumenten?

 

Früher waren die Geräte unbezahlbar, wie konnte man sich so einen Synthesizer überhaupt leisten?

 

Welches Element in der Musik von Giorgio Moroder sorgte eigentlich für den Durchbruch. Nicht nur für den persönlichen, sondern für den einer neuen musikalischen Generation?

 

Giorgio Moroder war damals auch Besucher des für seine exzessiven Partys berüchtigten Nachtclubs Studio 54. Wie war es, dort zu tanzen?

 

Für seine neue Platte arbeitete er mit Weltstars wie Kylie Minogue, Britney Spears und Sia zusammen. Haben die Sängerinnen und Sänger von heute eine andere Mentalität als vor 30 Jahren?

 

 

Früher schrieb er unter anderem mit Gloria Gaynor, erfolgreich wurde er mit Produktionen für Donna Summer. Arbeitet Giorgio Moroder lieber mit weiblichen Partnerinnen am Mikrofon zusammen?

 

Ein Song auf dem aktuellen Album Déja Vu hat den Titel „74 is the new 24“. Moroder scheint neu aufgeblüht zu sein. Was hat ihn zu dieser neuen Jugendlichkeit bewegt?

 

Wie kam die Idee, das DJing wieder aufzunehmen? Ist man dem exzentrischen Hedonismus in den Clubs nicht etwas kritischer eingestellt, wenn man älter wird?

 

Kann man, wenn Giorgio Moroder auflegt, auch Live-Elemente im Set hören?

 

Manche Titel des neuen Albums wurden von den verschiedensten Künstlern geremixt. Nach welchen Kriterien werden denn die Produzenten ausgesucht, die noch mal Hand an die Songs legen dürfen? Auch Moroder selbst ist dem Remixen ja nicht abgeneigt…

Moderation

Mathias Weck
Ist zu hören bei Klubradio, Clubsandwich, Flux Forward, Stadt.Land.Flux.

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