Melanie Gollin und Heiko Reusch beweisen ebenfalls einen Appetite for Destruction (Bildbearbeitung: Sophie Euler)
Melanie Gollin und Heiko Reusch beweisen ebenfalls einen Appetite for Destruction (Bildbearbeitung: Sophie Euler)

Guns N’ Roses – Appetite For Destruction | Das große Ganze

▷ Letzte Änderung: 2017-07-26
By Constanze [FluxFM] |
Im Radio:
22. Juli 2017, 18 Uhr
23. Juli 2017, 15 Uhr
24. Juli 2017, 20 Uhr
26. Juli 2017, 22 Uhr

Manche Alben sind so wichtig, dass man sie einfach mal am Stück hören muss. FluxFM widmet sich in Das große Ganze den Platten, die jeder im Schrank hat und die wir einfach mal zusammen hören wollen. Den Platten, die bahnbrechend waren, den Debütalben großer Bands und vergessenen Scheiben. Wir spielen sie von vorne bis hinten und zwischendurch erfahrt ihr alles, was ihr über den jeweiligen Langspieler wissen müsst. Diesmal beschäftigen wir uns mit:

Guns N’ Roses – Appetite For Destruction

28 Millionen – das ist die Anzahl der Exemplare, die Guns N’ Roses bis heute von ihrem Debütalbum verkauft haben. Es ist damit das erfolgreichste Debütalbum aller Zeiten und dabei sah es im Vorfeld gar nicht danach aus. Ende der 80er war nämlich eigentlich höchstens noch Glam Rock angesagt, eigentlich befand sich Rockmusik aber auf dem absteigenden Ast. Die ganze Welt feierte lieber zu Dance.

Zu Beginn stellte sich das Label gegen eine Veröffentlichung, weil das Cover Artwork zu anstößig und provokativ war, dabei hatte das Motiv vor allem einen symbolischen Charakter: es sollte ein gesellschaftliches Statement sein, bei dem ein Roboter das industrielle System darstellen soll, das unsere Umwelt, dargestellt als Frau, verschmutzt und schändet.

Die erste Version von Guns N' Roses "Appetite for Destruction" Als Appetite For Destruction nach einer Änderung des Covers im Juli 1987 endlich erschien, blieb der erhoffte Erfolg aus. Die Liebe für Dance Music und der schwierige Stand von Rockmusik sorgten dafür, dass es niemand so richtig hören wollte. Erst ein gutes Jahr später fingen MTV und verschiedene Radiosender an, Songs daraus zu spielen – und auf einmal verkaufte sich die Platte wie frische Schrippen, Guns N’ Roses gingen sogar als Vorband von Aerosmith auf Tour und waren nach kurzer Zeit gefragter als die Hauptband.

Dabei hätte man, wenn man kein Jahr gewartet hätte, direkt solche Perlen wie Sweet Child O’ Mine entdeckt:
 

Warum Appetite For Destruction den Claim Sex, Drugs & Rock’n’Roll wieder belebt hat und ob sich das Album heute noch hören lässt, erfahrt ihr diese Woche in FluxFM Das große Ganze.

Musikredaktion

Melanie Gollin
Musikredaktion & Programmplanung,
entdeckt neue Musik und kann super Kuchen.

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Moderation / Redaktion

Heiko Reusch
Ist zu hören bei Flux Forward, Auslandsspionage und immer wieder zwischendrin.

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