Lizzy und Max von MS MR (Foto: Sophie Euler)

„It Feels Like A Strong Revolution“- MS MR im FluxFM-Interview

▷ Letzte Änderung: 2015-07-12
By Marc Augustat |

MS MR - How Does It Feel Als vor wenigen Jahren unter Indie-Musikern das 80ies-Revival anstand, stellte eine Band in Sachen Synthie-Feuerwerke und pathetische Herzschmerz-Melodien alle Kollegen in den Schatten: MS MR aus Brooklyn. Als sich das Duo 2010 kennenlernte, arbeitete die exzentrische Lizzy in der kleinen Plattenfirma Neon Gold und der stille Max studierte zeitgenössischen Tanz.

Max ist für den Breitwandsound zuständig, Lizzy leiht MS MR ihre prägnante Stimme. Für ihren emotionalen Glitch-Pop wurden die beiden übers Netz schnell bekannt. In ihrer Musik wechseln sich zuckersüße Pop-Parts mit düsterer, teils makaberer Atmosphäre ab. 2012, nur zwei Jahre nach ihrer Gründung, landete die Band mit „Hurricane“ einen Riesenhit, wenig später wurde ihr Song „Bones“ für einen Game Of Thrones-Trailer verwendet. Der Weg für eine nachhaltige Karriere war somit geebnet.

Sie selbst betonen immer wieder, dass es sich bei ihrer Musik nur um einen Bestandteil im audiovisuellen MS MR-Kosmos handelt. Aktiv sind die beiden nämlich auch auf Tumblr, ihre Shows werden von irren Effekten begleitet und in ihre Musikvideos stecken sie genau so viel Arbeit, wie in ihre Songs.

Ihr neues, zweites Album heißt How Does It Feel – und wie es sich anfühlt, die Welt mit neuen Songs zu bereichern, haben wir Lizzy und Max von MS MR im FluxFM-Interview gefragt. Ihre Antworten kann man hier nachhören.


Auf dem Debütalbum konnte man starke 80er-Einflüsse heraus hören, die auf moderne Weise umgesetzt wurden. Die erste Single „Painted“ vom neuen Album „How Does It Feel“ klang mit seinen catchy Piano-Melodien dagegen extrem 90ies-mäßig. War das eine Art Konzept oder ist das quasi aus Versehen zustande gekommen?

 
 
MS MR machen keinen Hehl daraus, dass sie sich von großen Namen wie Prince oder Arcade Fire haben inspirieren lassen, um ihren eigenen Sound zu entwickeln. Gehören die beiden denn auch zu der Sorte Künstler, die während des Songwritings andere Musik hören können?

 
 
Welche großen Unterschiede sehen Max und Lizzy von MS MR denn eigentlich selbst zwischen ihrem neuen, zweiten Album und dem Erstlingswerk? Die Sicht derjenigen, die Musik wirklich selber schreiben ist ja meist eine andere als die der Hörer.

 
 
Da ihr Sound teils extrem pompös daher kommt, ist es interessant zu wissen, dass MS MR ihr erstes Album nur mit einem Laptop und einem Mikrofon aufgenommen haben. Wie sah es beim Zweiten aus?

 
 
MS MR waren Stars in der Welt der Musikblogs, bevor sie den ersten Gig gespielt hatten. Mittlerweile, nach fast drei Jahren der Bühnenerfahrung, sollten sie sich wohl mehr zuhause fühlen auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

 

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