Karin Park - Apocalypse Pop (Ausschnitt Albumcover)

Karin Park, San Cisco & FluxFM Popkultur kompakt Vol. 3 | Neue Alben

▷ Letzte Änderung: 2015-03-27
By Marc Augustat |

Karin Park – Apocalypse Pop

Karin Park Karin Park ist eine Person, die weiß, was sie will. Das war schon immer so. Die gebürtige Schwedin inszeniert sich seit ihrem ersten Album 2003 als kühl-dominante Pop-Power-Frau. Für ihre neue Platte Apocalypse Pop behält sie das bei, obwohl oder gerade weil sie eine schwierige Zeit hinter sich hat. Vor zwei Jahren wurde bei Parks Lebensgefährte Krebs diagnostiziert. Mittlerweile gilt er als geheilt, aber ihre Einstellung zum Leben hat sich geändert:

„It doesn’t matter so much anymore what happens to me. I used to be more worried before, now I just make music and see what happens. Whatever I do has to be fun and good for me, otherwise I’m not gonna do it.“

Apocalypse Pop ist ein auf den ersten Blick ziemlich düsteres Album, das aber durch alle Ritzen hell strahlt – nordischer Synthie-Pop über dem die unverkennbare Stimme von Karin Park scheint. Gut zur Beschallung für große Industriehallen, oder eben bei einem üppig dekorierten Cocktail in einer kleiner Bar.


FluxFM Popkultur kompakt Vol. 3

FluxFM Eine neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt! Es ist ja jetzt über ein Jahr her, dass wir euch mit unserer letzten Compilation beglückt haben. In der Zwischenzeit haben wir so viele wunderbare Songs entdeckt und für euch im Radio gespielt, dass es mal wieder an der Zeit ist, die schönsten auf einer CD zu versammeln. Ach, sogar auf zwei CDs! Die FluxFM Popkultur kompakt Vol. 3 steht jetzt in den Läden und bringt Lieblinge und Neuentdeckungen zusammen. Neben großen Helden wie den Beatsteaks, Alt-J und Deichkind, gibt es FluxFM-exklusive Songs zum Beispiel von Kim Churchill und einen neuen, bisher unveröffentlichten Track von Abby. Geschmückt wird das alles mit einem extra für uns designten Cover-Artwork von Various & Gold. Also dann, ran an die Buletten! Und wer siebenmal hintereinander FluxFM Popkultur kompakt Compilation sagen kann, der kriegt ’n Lutscher.


San Cisco – Gracetown

Gracetown Frei aus dem Buch der außergewöhnlichsten Band-Anekdoten: Man stelle sich vor man schießt sich bei der Hasenjagd in der Heimat des australischen Nirgendwos versehentlich in den eigenen Fuß und das nächste Krankenhaus ist mehr als 100km entfernt. Genau das ist der Grund des Versäumnisses von Bassist Nick Garner an der US-Tour 2015 zum Album Gracetown seiner australischen Indie-Pop-Formation San Cisco.

Eines der weltweit meist geflickten Cover und ein Indie-Pop-Debüt-Album mit smarten Songwriting hat das Quartett San Cisco in ihrer Heimat bekannt gemacht. FluxFM Hörer kennen die vier Australier aber schon länger. Tanzende Gitarrenmelodien und Strokes-Riffs der Noughtie-Jahre gibt’s nun auch auf dem zweiten Album Gracetown auf die Ohren. Erfrischend neu ist dabei der Kontrast zu den träumenden, blubbernden Klängen der Synthesizer, die unsere wiedergewonnene Freude zu Skater-Hymnen erwecken.
Geschaffen für ewig währende Sommernächte ähneln einige der Ohrwurm-Refrains an US-Vorbilder wie Vampire Weekend. Besonders schön wird es dann, wenn auch Drummerin Scarlett Stevens am Mic mitmischt.

Eine Textzeile aus dem Song „Jealousy“ mag dabei Bassist Nick Garner auf der aktuellen Europa-Tour ein Deja Vu der besonderen Sorte bescheren:

„You walk around with a loaded gun. Watch out boy you’re gonna shoot someone!“

Musikredaktion

Melanie Gollin
Musikredaktion & Programmplanung,
entdeckt neue Musik und kann super Kuchen.

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