(Foto: Sophie Euler)
(Foto: Sophie Euler)

Longrunner & Lou – zwei elektronische Skateboards im Vergleich | Krautfunding

▷ Letzte Änderung: 2017-05-09
By Nina [FluxFM] |

Name: Lou – The REAL Electric Skateboard & World’s first affordable LongRange E-Skateboard – Longrunner
Funktion: Zwei E-Boards im Vergleich
Krautfunding: Lou & Longrunner

Was ist die Zukunft des Verkehrs oder der Mobilität? Es sind keine E-Autos, E-Roller oder E-Bikes, die uns in den nächsten Jahren zur Arbeit bringen werden. Nein, es sind E-Boards, also elektronische Skateboards. Zumindest gibt es gerade zwei Crowdfunding-Kampagnen auf Kickstarter, die ihre E-Boards finanzieren wollen. Das eine kommt aus Zürich in der Schweiz und heißt Lou und das andere kommt aus Berlin und heißt Longrunner. FluxFM-Redakteur Martin Gertz hat sie für euch verglichen.

Ihr möchtet den Beitrag lieber hören? Das könnt ihr hier:


Swoooosh macht es, wenn der Longrunner vorbeihuscht. Es ist ein fast normales Skateboard. Nur, dass die Hinterachse einen Motor hat und ein Akku unter dem Brett angebracht ist. Eine Ladung reicht für ca. 10 Kilometer und es fährt bis zu 20KmH schnell. Warum braucht es überhaupt ein selbstfahrendes Skateboard? Weil es geht! Und um zum Beispiel nicht verschwitzt auf Arbeit anzukommen…. schließlich wird das Boarden mit zunehmenden Alter immer anstrengender.

So kam der Berliner Monte auf die Idee. Er fährt seit 15 Jahren Skateboard. Um aber ein bisschen Kraft zu sparen, schaut er sich nach E-Boards um, die kosten allerdings zwischen 500 und 1500€. Ein bisschen teuer. Zwei Jahre lang tüftelt er mit zwei Freunden rum. Sie reisen um die Welt und suchen nach passenden Zulieferern. Nun steht sein Traum kurz vor der Erfüllung.

Longrunner funktioniert mit einer Fernbedienung. Draufstellen, Gas geben, bremsen, fertig. Mittlerweile gibt es sogar eine Erweiterung, um schneller und weiter zu fahren. 150€ kostet das Early Bird Paket bei Kickstarter, was nächsten Monat sogar schon ausgeliefert werden soll. Bis zum 21. Mai läuft das Crowdfunding von Longrunner noch auf Kickstarter und die Fundingschwelle von 50.000€ wurde schon um mehr als das doppelte übertroffen. Das Interesse ist also groß.

Ähnlich sieht das auch beim Schweizer elektro Skateboard-Projekt Lou aus. Bei denen läuft das Funding noch eine Woche länger.

Auch Lou funktioniert mittels Fernbedienung, allerdings ist der Akku im Board verbaut, sodass es aussieht wie ein normales kleines Cruiserboard. Das Griptape, also der Teil, wo die Füße draufstehen, kann getauscht werden und von Lou gibt es drei verschiedene Ausführungen. Die günstigste kostet bei Kickstarter 275€. Die größte Version von Lou hat zwei Motoren, fährt bis zu 35KmH schnell und kommt auf eine Reichweite von bis zu 25km.

Das HighEnd-Elektroskateboard kostet bei Kickstarter ca. 735€. Wer einen kleinen Geldbeutel hat und trotzdem Teil des Projekts sein will, bekommt für 32€ zumindest ein Tshirt. Auch Lou hat die Finanzierungsschwelle bereits überschritten und soll im Juli dieses Jahres ausgeliefert werden.

Vorteil von beiden elektrischen Skateboards ist, wenn der Akku alle ist, rollt es trotzdem ganz analog mit Muskelkraft weiter. Wem normales Skaten zu anstrengend ist, kann also getrost auf E-Skateboards umsteigen. Beide Boards, sowohl Lou aus der Schweiz und Longrunner aus Berlin werden noch eine Weile bei Kickstarter gecrowdfundet.

Redaktion & Moderation

Martin Gertz
Spezialgebiet: Bart zwirbeln, Basketball, Blumen

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