Melodys Child (Ausschnitt Filmplakat)

Mad Max & Melodys Baby | Filme der Woche

▷ Letzte Änderung: 2015-05-13
By Raoul [FluxFM] |

Alle gucken in dieser Woche Mad Max im Kino. Also, alle, die Endzeit, Autos und Klopperei mögen. Wir haben das auch getan, empfehlen gleichzeitig aber auch den größtmöglichen Gegensatz zu dem Krawall. Melodys Baby, da geht’s um eine Leihmutter.

Mad Max: Fury Road

Filmplakat Mad Max George Miller, Erfinder des legendären Kinoserie Mad Max, präsentiert Mad Max: Fury Road – die Rückkehr in die Welt von Road Warrior Max Rockatansky. Verfolgt von seiner bewegten Vergangenheit durchstreift Mad Max das verwüstete Land auf eigene Faust, weil er glaubt, allein die besseren Überlebenschancen zu haben. In der Wüste gerät er jedoch an eine Gruppe Flüchtlinge in einem hochgerüsteten Tanklastzug, die von der charismatischen Furiosa angeführt werden und versuchen, dem Tyrannen Immortan Joe zu entkommen. Da ihm etwas Unersetzliches gestohlen wurde, setzt der wütende Warlord sämtliche Truppen in Marsch und lässt die Rebellen erbarmungslos verfolgen – ein barbarischer Straßenkrieg beginnt.

Kai: „Um es ganz kurz zu machen: Mad Max – Fury Road ist eine Giganto-Verfolgungsjagd mit der geringstmöglichen Menge Handlung zwischendrin. Der Film sieht auch für nüchterne Zuschauer so aus, als würde man ihn auf Droge gucken und er variiert praktisch nie das Tempo. Zwei Stunden lang Vollgas mit schweren Maschinen.“


Melodys Baby

Filmplakat Melodys Baby Die junge Melody bekommt ein Baby. Aber es ist nicht ihr Baby: Sie stellt sich der reichen Businessfrau Emily, die sich sehnlichst ein Kind wünscht, als Leihmutter zur Verfügung. Es ist ein einfacher Deal: Für Melody ist es die Chance sich ein Startkapital für ihren Friseurladen zu verdienen, für Emily ist es die letzte Chance auf ein Kind. Doch je mehr Melodys Bauch sichtbar wird, umso größer wird Melodys Unsicherheit, „ihr“ Baby aufzugeben, und umso mehr fürchtet Emily um „ihr“ Kind. Was als simples und klares Geschäft begann, führt immer mehr zu einer intensiven Auseinandersetzung zwischen den beiden unterschiedlichen, ungewöhnlichen Frauen mit einem überraschenden Ende.

Kai: „Kapitalismus ist, wenn einer was anbietet und der andere dafür zahlt. So läuft das auch hier, nur dass Reich und Arm die emotionalen Auswirkungen ihres Geschäfts völlig unterschätzen. Toll an dem Film ist, dass es kein Gut und Böse gibt, sondern, dass zwei mit sich ringen und sich aneinander abarbeiten, in einer Situation, mit der beide total überfordert sind.“

Redaktion

Kai Kolwitz
Spezialgebiet: Kino-Auskenner.

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