Mehr Platz für Miteinander – Du bist die Stadt | Stadt.Land.Flux.-Spezial

▷ Letzte Änderung: 2016-06-23
By Raoul [FluxFM] |
Im Radio:
20. – 24. Juni 2016,
10 bis 13 Uhr

Deutschlands Städte gewinnen durch Vielfalt. Und durch engagierte Menschen vor Ort: Quartiersmanager und Projektmacher, die sich für ein gutes Miteinander und ein gerechteres Zusammenleben einsetzen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit würdigt und stärkt das Engagement dieser Menschen mit einer neuen Kampagne. Die präsentiert FluxFM die ganze Woche bei Stadt.Land.Flux.: Mehr Platz für Miteinander – Du bist die Stadt.

#DubistdieStadt

Pflanzaktion SCHOENERSCHILLER (© Kollegen 2,3)

Pflanzaktion SCHOENERSCHILLER (© Kollegen 2,3)

Uns liegt das Thema am Herzen, ist die Wohnungssuche in Berlin wie in vielen deutschen Metropolen doch seit Jahren Wahnsinn. Aktuellstes Beispiel: Das Gerangel um HG M99 im Kreuzberger Wrangelkiez. Schwer haben es vor allem die Menschen, die das bunte Stadtleben ausmachen. Dabei stehen jede Menge Häuser leer. Auch das Bundesbauminsterium will die untragbare Situation verbessern: Durch die Schaffung von sozialem Wohnraum und Städtebauförderungsprogrammen wie Soziale Stadt, BIWAQ aka Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier oder JUGEND STÄRKEN im Quartier. Mit der Kampagne Mehr Platz für Miteinander – Du bist die Stadt möchte das BMUB das Engagement der Menschen und Projekte würdigen, die sich tagtäglich für Vielfalt, Integration und soziale Gerechtigkeit im Kiez stark machen.

Im Stadt.Land.Flux.-Spezial stellen wir euch von Montag bis Freitag einige dieser duften Projekte vor, besprechen spannende Themen rund um Stadt und Wohnen und lassen engagierte Macher hinters Mikro. Euch erwartet auch Polit-Prominenz: Bundesbauministerin Barbara Hendricks, die eure Fragen beantwortet sowie Staatssekretär Gunther Adler.

Gäste & Mitschnitte

Mathias Weck und Gunther Adler

Mathias Weck und Gunther Adler

Montag, 20. Juni: Staatssekretär Gunther Adler spricht über die Kampagne und beantwortet unsere Fragen über die Kampagne, Ziele und Umsetzung.


 

Dienstag, 21. Juni: Remzi Uyguner vom Projekt Flüchtlinge im Quartier
Lokale Willkommenskultur lässt grüßen: Im Schöneberger Norden gibt es keine Not- und Gemeinschaftsunterkünfte für die Geflüchteten. Sie leben im Quartier in einzelnen Häusern, einige auch bei ihren Verwandten oder Bekannten. Die sozialen Einrichtungen im Quartier werden aufgrund ihrer wertvollen Kompetenzen von den Geflüchteten zunehmend in Anspruch genommen. Das Projekt möchte den neuen Nachbarn das Einleben erleichtern und Einheimische als ehrenamtliche Unterstützer gewinnen. Mehr zum Projekt findet ihr hier und hier eine FluxFM-Liste, wie ihr Geflüchteten in Berlin helfen könnt.


 

Mittwoch, 22. Juni: Sascha Schneider vom Projekt SCHÖNERSCHILLER
Plakat-Kampagnen, Pflanzaktion oder kreative Graffiti auf Sperrmüll: SCHÖNERSCHILLER setzt das Aufreger-Thema Müll in neue Zusammenhänge und fördert so lokales Engagement und Kommunikation in der Nachbarschaft. Ziel des langfristig angelegten Projekts ist, die Lebensqualität im Kiez nachhaltig zu verbessern. SCHÖNERSCHILLER beteiligt vor allem die Anwohnerinnen und Anwohner, um lokales, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und die Identifikation mit dem Kiez zu stärken. Mehr zum Projekt findet ihr hier.

 
Donnerstag, 23. Juni: Raik Berger vom Projekt Mehrower Allee
Das Soziale Stadt-Gebiet Mehrower Allee liegt in Mahrzahn. Nach zwei Innenstadt-Projekten wird bewusst auch ein Projekt außerhalb der Innenstadt, am Stadtrand Berlins vorgestellt. Teile des Soziale Stadt-Gebiets sind in die Internationale Gartenausstellung 2017 integriert worden. U.a. der “Garten der Begegnung”, wo regelmäßig interkulturelle Picknicks stattfinden. Insgesamt geht es auch hier um die Stabilisierung nachbarschaftlicher Strukturen, Aufwertung von Freiflächen und Förderung von Aktivitäten, die den Zusammenhalt der Bewohner stärken. Mehr Informationen gibt’s hier.

 
Freitag, 24. Juni: Bundesbauministerin Barbara Hendricks beantwortet eure Fragen und stellt die Kampagne vor. 

 

Fotowettbewerb

Am besten kennt man sich ja immer noch zuhause aus – daher sollt ihr uns zeigen, wie es in eurem Kiez aussieht. Wer sorgt bei euch für ein buntes Leben? Und an welchen Orten kann man das spüren? Macht einfach ein Foto, auf dem man genau das erkennen kann. Das ladet ihr dann auf Instagram – denkt dabei aber an den Hashtag #DuBistDieStadt und tagt das Bundes-Bau-Ministerium mit einem netten kleinen @BMUB. Die besten Fotos werden dann ausgestellt – und ihr könnt sogar noch Workshops gewinnen, bei denen professionelle Fotografen euch ihre Tricks verraten. Mehr Infos findet ihr hier.

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4 Kommentare

  1. Sarah Schmidt says:

    Wird es Änderungen oder Weiterentwicklungen im Soziale Stadt Programm geben?

  2. alex says:

    an der spree ziehn se ja gerade die mercedes benz-city hoch… ein fettes unternehmen baut da also alles zu – und man kriegt kaum was mit. ist das jetzt ne idee die auch in anderen städten geplant ist? ich find das echt nich cool wenn einem demnächst apple nen hochhaus vor die nase setzt…

  3. geordi91 says:

    was ist das für 1 stadt?

  4. Jakob says:

    Ich finde, dass die Markthalle Neun in Berlin Kreuzberg ein großartiges Beispiel für eine Gemeinschaft von verschiedenen Kulturkreisen und deren köstlichen Produkten ist. Hier kann man neben handwerklich gebrautem Bier, japanische Brötchen oder selbstgemachte italienische Pasta essen und erfährt dabei etwas über die Esskultur des jeweiligen Landes. Diese Art der hippen und damit für junge Leute besonders interessanten Wochenmärkte, mit lokalem aber auch internationalem Bezug, wünsche ich mir in mehr Großstädten. Wo so viele verschiedene Kulturkreise zusammenkommen, fällt es insbesondere Einwanderern einfacher eine Identität in der Gemeinschaft zu finden.

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