Yalta Club
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Neue Alben: Yalta Club, Dillon & Band of Skulls

▷ Letzte Änderung: 2014-03-27
By Frank [FluxFM] |

Yalta Club – (s/t)

yalta club Wer Yalta Club kennt – und das setzten wir an dieser Stelle vom geneigten FluxFM Hörer voraus – der weiß, dass wir mit diesem Musikerkollektiv die wahrscheinlich quirligste Band der deutsch-französischen Geschichte an Land gezogen haben. Und dabei begann alles ganz harmlos mit einer kleinen E-Mail, in der uns Corinna Krome, die einzige Dame der Band, ganz bescheiden auf sich und ihre Kollegen aufmerksam machte. Kaum ein Jahr später steht nun die erste Langspielplatte der Franzosen in den Läden.

Die ansteckende naive Fröhlichkeit, die schon auf der ersten EP des Sextetts zu hören war, spürt man auch auf dem jetzt erscheinenden Debütalbum in jedem Ton. Die ganze bunte Welt der Instrumente wird auf der selbstbetitelten Platte vereint: Melodika, Mini-Piano, Body-Percussions – alles trägt dazu bei, dass am Ende gutgelaunter Pop zum Mitsingen herauskommt, der vor allem live ein Lächeln und jede Menge Schweiß auf die Gesichter zaubert.


Dillon – The Unkown

Dillon „Ich habe Gedichte geschrieben. Für mich sind das alles Gedichte, die ich nun singe.“, sagt Dillon über die Songs auf ihrem zweiten Album The Unknown. Drei Jahre ist es her, dass das Debütalbum der gebürtigen Brasilianerin Dominique Dillon de Byington erschien. Die leisen Piano-Popsongs mit der zum Teil mädchenhaften Naivität brachten ihr damals eine Menge Aufmerksamkeit und ausverkaufte Touren ein. Jetzt erklingt die besondere Stimme der Wahlberlinerin auf ihrem Zweitwerk. Aufgenommen wurde in Hamburg mit dem gleichen Team, dass Dillon auch schon bei ihrem Debüt unterstütze.

Doch diesmal soll ganz im Sinne des Albumtitels The Unknown das Unbekannte ausgelotet werden. Verlust und Vergänglichkeit bestimmen thematisch die Platte, die – Zitat Dillon – zugleich offener und introvertierter ist. Diesen Gegensatz schafft sie vor allem durch ihr minimalistisches Pianospiel, dem sie düstere Drones entgegensetzt.


Band Of Skulls – Himalayan

Band of Skulls Ursprünglich hieß dieses Trio mal Fleeing New York – egal. Nun haben sie schon ihr drittes Album unter dem Namen Band of Skulls veröffentlicht. Und den Blues-Rock, für den die Engländer mittlerweile bekannt sind, servieren sie auch diesmal auf dem Silbertablett. Wie der Albumtitel vermuten lässt, schwingt sich Himalayan auf in schwindelerregende Rockhöhen, die mit melodischen Riffs glänzen. Aber auch langsame und düstere Bluesballaden haben ihren Platz gefunden.

Produziert wurde Himalayan von Nick Launay, der auch schon den Yeah Yeah Yeahs oder Arcade Fire den letzten Schliff verpasst hat. Vielleicht liegt es daran, dass Band Of Skulls diesmal ein bisschen amerikanischer und stadionrockiger klingen.

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