Neustart: Sixtyone Minutes – private assistant

▷ Letzte Änderung: 2014-08-18
By Diana Hagenberg [FluxFM] |

Persönliche Assistenten haben eigentlich nur Vorstandsvorsitzende oder Superreiche. Damit auch unsereeins wenigstens ein bisschen in den Genuß dieses Luxus kommen können, haben ein paar Unternehmer Sixtyone Minutes gegründet. Jan Mölleken hat sich mal erklären lassen, was es damit auf sich hat.
[expires off=“2014-08-25″]
Der Beitrag zum Anhören:


[/expires]

Irgendwie ist so ein Tag meist zu kurz – nicht genug damit, dass man wesentliche Teile seines wachen Daseins mit Arbeit verbringen muss – nein, außerdem zehren Partner, Freunde, Hobbys und nicht zuletzt das Schlafbedürfnis am kostbaren Zeitkonto. Wenn dann noch ärgerlicher Orgakleinkram Raum für wirklich wichtige oder angenehme Dinge stiehlt, käme ein persönlicher Assistent oft wirklich gelegen. Gut so ein ganzer Assistenz wäre für die meisten von uns wohl ein bisschen viel des Guten – und genau deshalb gibt es jetzt Sixtyone Minutes – mit uns hast Du mehr von Deiner Stunde. CEO Michael Gnamm:

„Wir sind dabei, einen privaten Assistenten aufzusetzen, der den Alltag von den Usern und Kunden vereinfacht und komfortabler macht. Das heißt: Die Kunden oder User schicken uns ihre Wünsche, z.B. eine Hotelübernachtung, eine Massage oder eine Reinigung. Wir machen für sie den Termin, sodass die gesamte Recherchearbeit für den Kunden wegfällt.“

Wie gesagt, hier wird nicht selbst massiert und gereinigt, aber die Assistenten nehmen dem Kunden Recherche und Anruferei ab – an einem stressigen Tag kann das bereits entlastend sein. Das schöne dabei ist, man muss kein Abo oder dergleichen abschließen. Nur was man wirklich nutzt muss auch bezahlt werden. Michael Gnamm berichtet:

„Man kauft ein Paket mit Anfragen und es wird lediglich per Anfrage abgerechnet, zum Beispiel die Anfrage, einen Transfer zum Flughafen zu organisieren. Wir arbeiten dann im Hintergrund mit unseren Kooperationspartnern und schauen, wie die Preise und ob sie marktüblich sind. Die Kosten für die Reinigung kommen dann noch on top, d.h. die sind im Paket natürlich nicht mit drin.“

Allerdings werden auch keine zusätzlichen Kosten draufgeschlagen. Nur die einzelne Anfrage muss bezahlt werden. Natürlich müssen sich die im Rahmen halten. Pro Anfrage werden etwa eine viertel Stunde Arbeitszeit kalkuliert – sollte die Aufgabe deutlich anspruchsvoller sein, müssen entsprechend mehr bezahlte Anfragen investiert werden. Die Anfallenden kosten sind dabei vom gekauften Anfragenpaket abhängig. Monique von Sixtyone Minutes:

„Wir haben drei verschiedene Pakete: 11 Anfragen für 29 Euro, 22 Anfragen für 49 Euro und 44 Anfragen für 89 Euro.“

2 Euro bis etwa 2,60 Euro werden als pro Anfrage fällig. Offiziell starten wird der Dienst übrigens erst im Herbst. Momentan befindet sich Sixtyone Minutes nämlich noch im Berlin-Betatest – Anmeldungen sind durchaus erwünscht.

„Anmelden und im Verteiler zum Test eintragen und dann bekommt man von uns einen Code zugeschickt.“

so Monique von Sixtyone Minutes.
Wer sich anmeldet erhält übrigens als Dankeschön vorweg bereits ein paar Gratisanfragen, die allerdings derzeit nur in Berlin eingelöst werden können. Anmeldungen aus anderen Städten sind aber ebenfalls erwünscht – die Stadt mit den meisten Anfragen wird dann vermutlich noch in diesem Jahr der nächste Standort für den Assistenzdienst werden.

Wenn ihr ein Startup kennt, das wir hier auch einmal vorstellen sollen – dann bitte her damit. Am besten per Mail an neustart@fluxfm.de, dann landet es direkt beim Richtigen.

Moderation / Redaktion

Jan Mölleken
Spezialgebiet: Netzwelt.

… zum Profil

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.