
"Jugendsprache ist nicht so unser Ding" | rosmarin im Interview
Pünktlich zur Veröffentlichung startet auch die Tour
19.02.2026 Daniel Meinel
Während sich die deutsche Musikszene meist zwischen Berlin-Mitte und Hamburger Schanze im Kreis dreht, kommt das spannendste Debüt des Jahres ausgerechnet aus Hessen. Die fünf Jungs von rosmarin veröffentlichen heute ihr Erstlingswerk SILHOUETTEN – und zeigen dem Algorithmus gepflegt den Mittelfinger.
Statt einer lieblosen Playlist-Sammlung aus Singles liefert die Band zwar kein Konzeptalbum, aber ein Album mit sehr viel Konzept . Ein Trip, der in einer dämmrigen Jazz-Bar beginnt, sich durch 80s-Disco-Rausch und toxische Beziehungen torkelt und auf offener See bei Autotune-Kälte nach Luft schnappt. Irgendwo zwischen tanzbarem Funk, Indie-Pop und melancholischer Klarheit hat rosmarin einen Sound gefunden, der bleibt.
Musikredakteur Daniel Meinel hat mit der Band über das Debütalbum gesprochen und warum die geografische Ruhe der beste Schutz vor dem branchenüblichen Hype ist, wie und auf welche Weise Autotune den Weg auf die Platte gefunden hat und warum ein 50-minütiger Jam entscheidend für die ganze Platte wurde.
