Radio Arty: Der “American Way of Music” in Deutschland

▷ Letzte Änderung: 2014-03-03
By Frank [FluxFM] |
Im Radio:
27. Februar 2014, 19 Uhr
3. März 2014, 24 Uhr

Das Lebensgefühl vieler junger Menschen in Deutschland wurde durch Musikrichtungen wie Rock ’n’ Roll und Hip-Hop geprägt. G.I.s waren über Jahrzehnte hinweg auch Botschafter der populären amerikanischen Kultur. Während seiner Militärzeit in Deutschland in den fünfziger Jahren füllte Elvis Presley diese Rolle perfekt aus.

Amerikaner und Deutsche begegneten sich in den Soldatenclubs und später auch in den Discos. Die Musik- und Clubszene hierzulande bezog wichtige Impulse von den G.I.s. Im Jahr 1986 forderte der Bombenanschlag auf die Berliner Discothek La Belle Tote und Verletzte.

Die Sonderausstellung “Von G.I Blues zu G.I. Disco” im AlliiertenMuseum zeigt nun, wie die in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten mit ihrer Musik und ihrem Lifestyle die deutsche Jugend- und Musikkultur beeinflussten. Für dieses Projekt arbeitet das AlliiertenMuseum mit dem Berliner DJ-Duo G.I. Disco alias Daniel W. Best und Karsten Grossmann zusammen.

Junge Menschen ebenso wie Junggebliebene sind eingeladen, in die medialen Inszenierungen der Ausstellung einzutauchen. Vom Jazz des Soldatensenders AFN über die Jukebox der sechziger Jahre bis zum Hip-Hop wird die Musik aus sechs Jahrzehnten auf einer „Schallwelle“ zu hören sein. In Videobeiträgen schildern Zeitzeugen wie die Clublegende Rolf Eden, der Entertainer Ron Williams oder der Rapper und DJ Michi Beck (Die Fantastischen Vier, Turntable Rocker) ihre persönlichen Erinnerungen an die G.I.s, die Clubs und die Musik. In der Ausstellung haben die Besucher zudem die Möglichkeit, die eigene Begabung als DJ unter Beweis zu stellen oder zu tanzen.

AlliiertenMuseum
Clayallee 135
14195 Berlin
Geöffnet täglich außer montags,
von 10 bis 18 Uhr.
Eintritt frei

Moderation

Yaneq
Ist zu hören bei Radio Arty.

… zum Profil

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.