She’s back! – Sarah Palin mit eigenem Channel

▷ Letzte Änderung: 2014-07-30
By Diana Hagenberg [FluxFM] |

Wir alle erinnern uns an Sarah Palin. Die erzkonservative Tea-Party-Lady, mit der schrillen Stimme. Sie war Gouverneurin von Alaska und Vizepräsidentschaftskandidatin für die Republikaner vor 6 Jahren. Jetzt greift sie wieder an: Im Internet – auf ihrem Sarah Palin Channel will sie für ihre Wähler da sein, aufklären und vor allem endlich für nichtmanipulierte Nachrichten sorgen!

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Der Beitrag zum Anhören:


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„Hello and welcome to a new project. This is a news channel that really is a lot more than news. This is a community.“

… und während sie die Community beschwört, ballt sie ihr Fäustchen und kneift die Äuglein zusammen – die fiesen Äuglein der Sarah Palin. Sie ist zurück. Mit ihrem neuen Mediachannel will sie endlich für Transparenz und wirklich freie Berichterstattung sorgen – nicht so wie die manipulierten Mainstream-Medien aus Washington mit der ätzenden „Political Correctness“.

„Are you tired of the media filters? Well, I am. I always have been. So we’re going to do something about it. I want to talk directly to you on our channel, on my terms.“

Willkommen bei den Sarah Palin News! Unabhängig, überparteilich, demokratisch – natürlich nicht. Auf der Startseite neben der rasant ansteigenden Schuldenuhr der USA – selbstgefällig grinsend: ihr Lieblings-Feindbild Barack Obama. Eine Uhr zählt seine verbleibenden Tage im Amt runter… 904 Tage sind es noch, 904 Tage muss sie ihn noch aushalten, um dann unbedingt selber wieder an die Macht zu kommen. Nur wie?

„I think, Washington doesn´t want you to hear. We´ll meet inspiring people from across our great nation!“

Und neben den harten politischen Fakten gewährt sie auch Einblicke in ihr Privatleben: Kinder, Pferde, Hunde und ihr Ehemann – Sarah im Wunderland.

„We’ll also share some of the fun that goes on in the Palin household.“

Ein dauerhafter Wahlkampf. 904 tage lang – ab jetzt. Was soll sie auch sonst tun? Sterbenslangweilig muss ihr gewesen sein. Das letzte, was man von ihr gehört hatte, war, dass sie die USA unter Obama mit einer missbrauchten Frau verglich – und sich auf poetische Art und Weise zur Witzfigur machte:

„I do not like this spyin‘ man, I do not like, ‚Oh, yes we can.'“

Dann wurde sie auch noch von der Polizei geschnappt – wegen zu schnellen Fahrens. Da machten wir uns schon Sorgen. Drohte ihr etwa der Absturz. Sarah Palin? Die tapfere Kriegerin in Sachen Anstand und Moral? Die Eisbären-Killerin aus Alaska?! Sie hat sich gefangen. Wir lieben solche Geschichten. Wie die Alki-Vergangenheit von George W..

Jetzt also wieder Politik. Wurde auch höchste Zeit, denn die nächsten Wahlen sind schon in 2 Jahren – und der Wahlkampf läuft bereits. Alle bringen sich in Stellung. Aber eine Präsidentschaftskandidatur für Sarah Palin wird es nicht geben, egal wie sehr sie sich anstrengt. Denn da lauert bereits ein anderer: Jeb Bush – der Bruder von George W. – und ihr Bruder im Geiste.

Redaktion

Anna Ellger
Leitung Wortredaktion.

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