Joel Gibb von The Hidden Cameras (Foto: Fabian Broicher)
Joel Gibb von The Hidden Cameras (Foto: Fabian Broicher)

The Hidden Cameras | Ohrspiel

▷ Letzte Änderung: 2016-11-08
By Fabian [FluxFM] |
Im Radio:
06. November 2016, 19 Uhr
08. November 2016, 19 Uhr
09. November 2016, 22 Uhr
 
Im Ohrspiel-Stream:
Ab dem 14. November
Mindestens eine Woche

Für Joel Gibb – Gitarrist, Sänger und Kopf von The Hidden Cameras – gibt es eigentlich nicht sehr viel Langweiligeres als Fußball. 2008 ließ er es sich aber trotzdem nicht nehmen die stocksteif-konservative Vorstandsetage des FC Bayern München zu brüskieren.

Auf Wunsch von Ex-Bundesligaprofi Mehmet Scholl spielte die kanadische Queerpop-Folk-Truppe auf dessen Abschiedsfeier. Im Gepäck hatten sie dabei maskierte, halbnackte Gogotänzer und explizite Songs über schwule Sexpraktiken. Und auch wenn Provokation immer ein Teil von The Hidden Cameras gewesen ist, ist das Songrepertoire beileibe nicht nur auf dieses eine Thema festgefahren.

Seit dreizehn Jahren und sechs Alben arbeiten sich The Hidden Cameras an verschiedensten Stilen ab. Die aktuelle Platte Home On Native Land ist das Back-to-the-roots-Album, das Joel Gibb seit zehn Jahren machen wollte. Und da ist es halt nur konsequent von Berlin zurück in seine Heimatstadt Toronto zu ziehen.

Gemeinsam mit seinen kanadischen Landsleuten Feist und Rufus Wainwright nimmt er sich unter anderem den vielleicht berühmtesten kanadischen Country-Song überhaupt zur Brust: John Weldons Log Driver’s Waltz. Und in He Is The Boss Of Me covert Gibb dann auch gleich mal sich selbst.

Aus welchen Raritäten seiner Plattensammlung sich Joel Gibbs Inspirationen speisen und bei welchen Songs er sich mit The Hidden Cameras bereits musikalische Kniffe abgeschaut hat, verrät er im FluxFM Ohrspiel.
 

Tracklist: The Hidden Cameras

1. Mahmoud Ahmed – Aynotché Tèrabu
2. Pleasure Inc. – Sexy Dancer
3. Pink Skull – Mutant Comfort
4. The Cramps – Creature From The Black Leather Lagoon
5. James Booker – Papa Was A Rascal
6. Fast Eddie – Jack To The Sound Of The Underground
7. Danny Tenaglia – Be Yourself (Intro Mix)
8. Suicide – Rain Of Ruin
9. Aphex Twin – Thy’re Here Aahha
10. Mathew Jonson – Marionette (Adam Beyer Remix)
11. Clarence Henry – Ain’t Got No Home
12. Vocapella Limburg – Wasserfahrt
 

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Musikredaktion

Daniel Meinel
Spezialgebiet: Interviews, Texte & Snackbär-Wachmann

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