Jon Spencer, Judah Bauer und Russell Simins (v.l.n.r.) von Blues Explosion (Promopic)

The Jon Spencer Blues Explosion | Ohrspiel

▷ Letzte Änderung: 2015-10-31
By Raoul [FluxFM] |
Im Radio:
1. November 2015, 19 Uhr
3. November 2015, 19 Uhr
4. November 2015, 22 Uhr

Jon Spencer, Judah Bauer und Russell Simins treffen sich in der pulsierenden New Yorker Musikszene der späten achtziger Jahre. Spencer hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon mit der Garage-Band Pussy Galore einen Namen gemacht. Ihr Song „Eric Clapton Must Die“ gilt metaphorisch auch als Devise für sein neues Projekt. Mit The Jon Spencer Blues Explosion schreibt er sich ab 1991 das bedingungslose Aufbegehren gegen klassische Rock’n’Roll-Plattitüden auf die Fahne. Als Trio ohne Bassisten spielen sie ungestümen Bluespunk – mit Elementen aus Funk, Rap und Disco und Soul. Postmodern, zitierfreudig und mit einem Augenzwinkern arbeitet die Band an ihrer Vision von Anti-Rock.

Obwohl ihre Videos auf MTV laufen und sich ihre Live-Qualittäten längst herum gesprochen haben, bleibt der große Durchbruch aus. Später muss Spencer zusehen, wie Blues- und Garagerock mit Bands wie The White Stripes und The Strokes eine erfolgreiche Wiedergeburt feiert, während die eigenen Verkaufszahlen überschaubar bleiben. Enttäuscht legt Spencer die Blues Explosion auf Eis. 2012 finden die New Yorker zu altem Selbstbewusstsein zurück und veröffentlichen die LP Meat & Bone – in unveränderter Besetzung und spielfreudiger denn je. Während der Europatour zu ihrer aktuellen, zwölften Platte Freedom Tower – No Wave Dance Party hat uns Schlagzeuger Russell Simins besucht, um euch seine Lieblingslieder vorzustellen – und die hört ihr diesmal im FluxFM Ohrspiel.

Übrigens: Hier findet ihr noch ein aktuelles Interview mit Frontman Jon Spencer.

Tracklist

1. Serge Gainsbourg – Je suis venu te dire que je m’en vais
2. Beach Boys – Till I Die
3. Rolling Stones – Monkey Man
4. Leonard Cohen – Don’t Go Home With Your Hard On
5. Hawkwind – You Shouldn’t Do That
6. Rocket From The Tombs – Life Stinks
7. Bob Dylan – One Too Many Mornings (Bootleg Series)
8. Link Wray – Big City After Dark
9. Scott Walker & Sunn O))) – Fetish
10. Pretty Things – October 26
11. Curtis Knight, The Squires & Jimi Hendrix – Knock Yourself Out

Musikredaktion

Marc Augustat
Musikredaktion
Spezialgebiet: Streams are my reality
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