White Denim (Pressefoto)
White Denim (Pressefoto)

White Denim, The National & Boys Noize | Neue Tracks

▷ Letzte Änderung: 2016-04-08
By Fabian [FluxFM] |
Flux Forward Spezial
10. April 2016,
12-15 Uhr

Musikalische Neuvorstellungen und interessante Acts & Facts aus den Weiten der Musikblogs – das ist FLUX FORWARD. Und sonntags die Spezialausgabe mit den neuen Tracks auf unserer Playlist der kommenden Woche – jetzt auch mit total offizieller Spotify-Playlist, in der sich die „letzten neuen Tracks“ sammeln – zum Immerwiederhören und Immerwiederneuesentdecken:


White Denim – Ha Ha Ha Ha (Yeah)

Retrorock ist kein Begriff, mit dem sich Bands gerne betiteln lassen. Auch White Denim wurde dieser Stempel kurzerhand aufgedrückt, dabei ist ihr Mix aus energetischem Soul, Rock und Funk viel mehr als das. Von psychedelischem Prog-Rock und Garage-Sound bis hin zu feinen Popmelodien mit Soulelementen ist die Einflusspalette scheinbar grenzenlos. Seit einigen Jahren wird ihr Stil dabei immer bluesiger und gipfelt nun in der neuesten Single Ha Ha Ha Ha (Yeah) vom Ende März erschienenen Album Stiff.


Boys Noize feat. Poliça – Starchild

Channy Leaneagh, Frontfrau und Stimme von Poliça, wird sich dumm und dämlich gefreut haben, als der Anruf eines gewissen Alex Ridha auf ihrem Handy aufploppte. Der als Boys Noize durch die Welt schiffernde DJ und Produzent war vor vier Jahren schon ihre Top-Antwort auf die Frage, mit wem die zierliche Amerikanerin gerne mal auf Tour gehen würde. Zwar keine gesamte Tour, aber immerhin ein Song und sogar die erste offizielle Single des neuen Boys Noize-Albums Mayday ist es dann doch noch geworden. Das erscheint am 20. Mai und wer weiß, vielleicht wird das mit den gemeinsamen Konzerten ja doch irgendwann noch was.


The National – Morning Dew

Aaron und Bryce Dessner sind nicht nur Brüder, sondern auch die Masterminds von The National. 2009 stockten sie ihr Karma-Konto schon ordentlich auf, indem sie mit der Dark Was The Night-Compilation 1,5 Millionen US-Dollar für den Kampf gegen AIDS sammelten. Das neueste Projekt widmen sie jetzt den US-Rockern von The Grateful Dead, der einzigen Band, die sie noch bis heute stark beeinflusst. Dazu trommeln die Dessner-Brüder neben Anohni, Courtney Barnett und Bonnie „Prince“ Billy dutzende weitere Indie-Helden zusammen und steuern auch selbst drei Songs bei. Das Cover Morning Dew ist einer davon. Alle Einnahmen aus den Verkäufen der CD-Box gehen ohne Umwege wieder an die Non-Profit-Organisation Red Hot. Schöne Sache.


The Lumineers – Cleopatra

Nachdem The Lumineers ihr neues Album Cleopatra im Wochenspecial selbst vorgestellt haben, packen wir im Nachgang noch den gleichnamigen Titeltrack auf die Playlist. Der handelt übrigens nicht von DER Cleopatra, sondern einer Taxifahrerin aus ihrer Heimat Denver. Pünktlich zum Release geht das Trio wieder auf Welttournee und weil die Tickets fürs Konzert so schnell weg waren, wie frisch gebackener Kuchen in der Flux-Redaktion, kommen sie am 15. November einfach nochmal nach Berlin. Dann ins ungefähr doppelt so große Berliner Tempodrom. Karten sollte man sich dennoch rechtzeitig sichern.


Ebbot Lundberg & The Indigo Children – To Be Continued

The Soundtrack Of Our Lives sind seit 2012 Geschichte. Ihr Frontmann, Priester und Live-Messias Ebbot Lundberg kann aber einfach nicht anders, als weiterhin auf einer Bühne zu stehen. Und so feiert er auf der Single To Be Continued gleich mal sene eigene Rückkehr. Das macht er aber nicht allein, sondern zusammen mit der schwedischen Formation The Indigo Children, mit denen er ein komplettes Album aufgenommen hat. For The Ages To Come erscheint am 22. April und wir präsentieren euch die ganze Truppe am 6. Juni in der Berghain Kantine.

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