World Radio Day auf FluxFM

▷ Letzte Änderung: 2017-02-13
By Sophie [FluxFM] |

Am 13. Februar 2012 wurde hochoffiziell von der UNESCO der World Radio Day ausgerufen. Radio erreicht weltweit immer noch die meisten Menschen. Und während hierzulande Radio eher als Begleitmedium wahrgenommen wird, gern auch als Dudelfunk, spielt es in anderen Teilen der Welt eine manchmal sogar überlebenswichtige Rolle. In vielen Regionen der Erde, wo Telekommunikationsstrukturen immer noch nicht fest vorhanden sind, wo sie vielleicht auch durch Naturkatastrophen zerstört wurden, wo militaerische Konflikte herrschen, greift man oft auf das Radio zurück, um sich zu informieren. Das galt bereits zu Zeiten des 2. Weltkrieges und insofern war es eine logische Schlussfolgerung, dass auch die United Nations selbst nur wenige Monate nach ihrer Gruendung ihren eigenen Radiosender ins Leben riefen, um ihre Message, ihre Friedensmission weltweit den Menschen in den unterschiedlichsten Sprachen zukommen zu lassen Bis heute berichtet das UN-Radio in alle Ecken der Erde.

Die FluxFM-Redaktion hat zu diesem Anlass ganz unterschiedliche Radioprojekte, Radiosender und Initiativen weltweit angefunkt, um sie euch im Programm vorzustellen.

Das Refugee Radio Network, kurz RRN, ist 2014 als erstes von Geflüchteten selbst aufgebautes Radioprogramm Deutschlands auf Sendung gegangen. Das Team stemmt das Programm bis heute ehrenamtlich – FluxFM-Redakteurin Aysche Wesche hat mit RRN-Gründer Larry Macaulay gesprochen:

 
Klaas Glenewinkel bringt gemeinsam mit seinem Team der Berliner Organisation MiCT (Media in Cooperation and Transition) UKW-Sender, sowie Pocket-Radios nach Syrien, um die Menschen dort im Bürgerkriegsland zu unterstützen und auf dem Laufenden zu halten. Er stellt euch das Projekt in einem Telefoninterview vor:

 
Radio ist in vielen afrikanischen Ländern immer noch das Medium, das am einfachsten viele Menschen erreicht. Ein Sender hat es sich zur Aufgabe gemacht, Radioprogramm für afrikanische Landwirtinnen und Landwirte zu machen. Da geht es im Programm dann weniger um Wochenendtipps und neue Musik, sondern zum Beispiel um DIY-Rezepte für Dünger. FluxFM-Redakteurin Sophie Warmbrunn weiß mehr darüber:

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