Foto: FluxFM
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5 vor 12 | Die nachhaltige Stunde auf FluxFM

▷ Letzte Änderung: 2019-05-15
By Sophie [FluxFM] |
Im Radio:
6 Sendungen
ab 18. Mai 2019
samstags, 11 Uhr
Wdh: sonntags, 18 Uhr; montags, 20 Uhr

In unserer sechsteiligen Sendereihe „FluxFM 5 vor 12“ dreht sich eine Stunde lang alles um Umwelt, Nachhaltigkeit und Politik. Mit Beiträgen, Expert*innengesprächen und Umfragen geben euch die FluxFM-Umweltbauftragten Kate Kaputto, Felicitas Montag und Barbara Schwörer Einblicke in sechs verschiedene Themenschwerpunkte. Außerdem gibt es im DIY der Woche praktische Tipps, wie ihr euren Alltag umweltfreundlicher gestalten könnt. Jede Woche werdet ihr zudem mit Good News in Sachen Umweltschutz versorgt. Die Sendungen wird es nach Ausstrahlung an dieser Stelle zum Nachhören geben.

Eine Stunde On Air-Care auf FluxFM

5. Sendung am 15.06.: Recycling
Mehr als 5 Billionen Kunststoffteile schwimmen in unseren Meeren – und daran sind wir nicht ganz unschuldig. Kein europäisches Land produziert so viel Verpackungsmüll wie Deutschland. Früher wurde der Müll einfach auf Deponien gekippt und landete unkontrolliert in der Natur. Heute gilt in Deutschland: Was wiederverwertet werden kann, muss recycelt werden. Bei 5 vor 12 erfahrt ihr, ob diese Theorie auch in die Tat umgesetzt wird bzw. wie ihr selbst euren Beitrag leisten könnt.

DIY: Knete selbermachen / hier klicken
Foto: Sophie Euler

Foto: Sophie Euler


200ml kochendes Wasser
200g Mehl
100g Salz
3 TL neutrales Öl
3 TL Zitronensäure (Drogeriemarkt oder Backabteilung)
Lebensmittelfarben oder Eierfarben

Alle Zutaten (bis auf die Lebensmittelfarbe) mit dem Handrührgerät (Knethaken) verrühren. Den Teig in Portionen teilen und mit Lebensmittelfarbe einfärben. Aufbewahren kann man sie einfach in Gläsern mit Schraubverschluss monatelang im Kühlschrank. Sollte die Knetmasse etwas austrocknen, einfach mit etwas Wasser wieder geschmeidig kneten.


4. Sendung am 08.06.: Kleidung
Diesmal geht’s um Klamotten. Sogenannte Fast Fashion, also Mode die nicht mal mehr eine Saison, sondern nur noch wenige Wochen „im Trend“ ist, verursacht nicht nur unfassbare Mengen an Müll, sondern ist auch der absolute Klimakiller. Wir verraten euch wo und wie ihr eure alten Klamotten pimpen könnt und worauf ihr bei Altkleidercontainern achten solltet.
Weiterführende Links: HIER findet ihr seriöse Anbieter von Altkleidercontainern,
Textilhafen heißt der neue Standort der Berliner Stadtmission;
Alternativen zu Fast Fashion – Fair & Eco: ArmedAngels, Greenality, Hessnatur

DIY: Abschminkpads selbermachen / hier klicken
Selbstgemachtes Wattepad

Selbstgemachtes Wattepad


Abschminkpads produzieren Müll und kosten Geld. Die kann man aber auch ganz einfach selber machen. Ihr braucht lediglich ein altes T-Shirt und ein altes Handtuch (beides aus Baumwolle). Einfach kleine Vierecke oder mit Hilfe einer Tasse einen Kreis auf das Handtuch und das T-Shirt zeichnen und beide ausschneiden. Die Vierecke/Kreise mit Nadel und Faden zusammennähen oder mit Hilfe einer Nähmaschine (dann Zickzackstich verwenden). Zum Abschminken selbst benötigt ihr lediglich Wasser und etwas Öl (z. B. Jojobaöl). Die Pads könnt ihr dann einfach bei 60°C in der Waschmaschine waschen und wiederverwenden.

3. Sendung am 01.06.: Lebensmittel
In dieser Ausgabe sprechen wir mit den Macher*innen der App „Too Good To Go„, außerdem erfahrt ihr, welchen Bio-Siegeln ihr vertrauen könnt und wie ihr alte Lebensmittel weiterverarbeiten könnt.

Weiterführende Links: Biosiegel,Foodsharingapps

DIY: Brotchips, Apfeltee & Eistee / hier klicken
Brotchips (Foto: Barbara Schwörer)

Brotchips (Foto: Barbara Schwörer)


1. Brotchips
Hierzu Brotscheiben/Brötchen in kleine Würfel schneiden und einfrieren. Wenn man irgendwann eine lohnenswerte Menge zusammen hat, diese einfach in der Pfanne mit etwas Bratöl erhitzen. Nach Wunsch noch einen Rosmarinzweig dazugeben und schon hat man einen plastikfreien Chipsersatz.

2. Apfelmus und Apfeltee
Äpfel schälen, kleinschneiden und mit etwas Wasser im Topf kochen, bis diese zu einem Mus zusammenfallen. Nach Wunsch Zucker und Zimt dazu und schon ist der Apfelmus fertig. Aus den übriggebliebenen Schalen kann man Apfeltee machen. Hierzu die Schalen auf ein Backblech legen und bei ca. 50 Grad rund vier Stunden im Ofen trocknen lassen. Danach den Apfeltee zusammen mit Pfefferminztee mischen und genießen.

3. Eistee
Aus kaltem Schwarztee kann man ganz einfach Eistee zubereiten. Hierzu eine kleine Menge Wasser kochen und darin je nach Geschmack mehr oder weniger Zucker auflösen. Zusammen mit Zitronensaft zum Schwarztee gießen und in den Kühlschrank stellen. Nach ein paar Stunden herausnehmen, Zitronenscheiben reinschneiden und eiskalt genießen.


2. Sendung am 25.5.: Plastikfrei leben
In dieser Ausgabe dreht sich alles um Plastik. Wir verraten euch die fünf Mythen über Plastik und ihr erfahrt, warum ihr in Zukunft dank Bienenwachstuch auf Frischhalte- und Alufolie verzichten könnt.

Weiterführende Links: Cradle-to-Cradle; Wertvolle Tipps zum plastikfreien Leben findet ihr HIER

DIY: Bienenwachstuch / hier klicken
Foto: Elisabeth Demuth

Foto: Elisabeth Demuth

Dabei handelt es sich um Stoff, der in Bienenwachs getaucht ist. Diesen könnt ihr benutzen, um Stullen, Käse, Gemüse- oder Obstreste einzupacken.

Ihr nehmt Stoffreste aus Baumwolle eurer Wahl (ein altes T-Shirt tut’s auch). Damit es nicht ausfranst am besten mit einer Zackenschere arbeiten. Das Tuch auf ein Backpapier auslegen und Bienenwachspellets oder eine Bienenwachskerze kleinschneiden und darauf verstreuen. Dann noch ein paar Sonnenblumenöl-Tropfen drauftropfen und noch mal Backpapier drauf legen und mit dem Bügeleisen drüberfahren. Das Wachs verteilt sich schnell. Ggf. an kahlen Stellen noch mal mit Wachs ausbessern und schon fertig. Vor dem Verwenden in der Hand warm werden lassen. Reinigen mit lauwarmen Wasser und Spüli.


1. Sendung am 18.5.: Der Zustand der Erde
Zum Kick-Off von 5 vor 12 am 18. Mai schauen wir eine Stunde lang auf den Zustand unserer Erde. Erst wenn die Politik handelt, können die Auswirkungen des Klimawandels noch reduziert werden. Was die Politik konkret tun muss, das erfahrt ihr u.a. im Gespräch mit Michael Kopatz, Autor des Buches „Ökoroutine“.

DIY: Seedbomb / hier klicken
Seedbomb (Foto: Elisabeth Demuth)

Seedbomb (Foto: Elisabeth Demuth)

Für den Artenretter, auch bekannt als Seedbomb, braucht ihr folgende Zutaten:

  • 5 Handvoll Tonpulver (aus dem Naturbaustoffhandel oder Apotheke)
  • 5 Handvoll Erde (normale Pflanzenerde vorzugsweise ohne Torf)
  • 1 Handvoll Samen (bunt gemischt oder schon fertig gekauft z.B. „Insektenbuffet“, „Bienenfutter“, „Schmetterlingswiese“ etc.)
  • Wasser

Das Tonpulver und die Erde zusammen mit den Samen vermischen. Tröpfchenweise Wasser dazugeben bis ein Teig entsteht. Diese zu kleinen Kugeln formen und an einem trockenen Ort ca. 2 Tage trocknen lassen. Anschließend könnt ihr sie sofort auswerfen oder bis zu zwei Jahren aufbewahren. (Frühlingszeit ist die Beste Zeit für den Auswurf der Artenretter).

Weitere Sendetermine:

6. Sendung am 22.6.: Nachhaltig auf Festivals

Moderation

Kate Kaputto
Zu hören bei der Morningshow Am Nachmittag.

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Redaktion

Filli Montag
Wortredaktion
Spezialgebiet: Sarkasmus & Ironie
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Finanz- und Personalbuchhaltung

Barbara Schwörer
Spezialgebiet: Zahlen und Umweltschutz

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